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Leichtathletik : Gail Devers und Marion Jones auf Gold-Jagd in Rom

  • Aktualisiert am

Gail Devers (r): Dritter Golden League Sieg über 100 Meter Hürden Bild: dpa

Die US-Sprinterinnen Jones (100 m) und Devers (100 m Hürden) feierten ihre dritten Golden League-Siege und bleiben im Rennen um den Jackpot.

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          Nach Rom als dritter von sieben Stationen der Golden League Serie können nur noch fünf Leichtathleten auf den Jackpot aus 50 kg Gold hoffen.

          Marion Jones (100 m), Gail Devers (beide USA/100 m Hürden), Ana Guevara (Mexiko/400 m), Hicham El Guerrouj (Marokko/Meile) und Felix Sanchez (Dominikanische Republik/400 m Hürden) feierten am Freitag ihre dritten Siege. Vier der zwölf Auftaktsieger von Oslo mussten dagegen ihre Hoffnungen begraben.

          Zwei deutsche Siege

          Vor gähnend leeren Rängen im Olympiastadion der italienischen Metropole gab es sechs Jahresweltbestleistungen und zwei deutsche Siege. Der Frankfurter Stabhochspringer Tim Lobinger gewann mit 5,85 m vor dem deutschen Meister Lars Börgeling (Leverkusen/5,75), die Neubrandenburgerin Astrid Kumbernuss (19,43) siegte im Kugelstoßen.

          Maurice Greene: „Ich werde von Rennen zu Rennen besser”

          Hicham El Guerrouj mit 3:48,28 Minuten über eine Meile, sein Landsmann Salah Hissou mit 12:55,85 über 5000 m, Felix Sanchez mit 47,73 Sekunden über 400 m Hürden, Ana Guevara mit 49,51 Sekunden über 400 m sowie Maria Mutola (Mosambik) mit 4:01,50 über 1500 m erzielten Jahresweltbestzeiten.

          Jones und Greene mit Spitzenzeiten

          Maurice Greene (USA) verwies in 9,89 Sekunden Landsmann Tim Montgomery, der mit 9,94 persönliche Jahresweltbestzeit erreichte, in einem furiosen 100-m-Rennen auf den zweiten Rang und verfehlte seinen Weltrekord nur um 1/10. „Man kann nicht immer in Bestform sein“, entschuldigte der Weltmeister und Olympiasieger seine kostspielige Auftaktniederlage in Oslo gegen Dwain Chambers (Großbritannien). „Heute habe ich gezeigt, dass ich immer noch die Nummer 1 bin. Ich werde von Rennen zu Rennen besser“, erklärte er gewohnt vollmundig.

          Marion Jones feierte in 10,89 ihren dritten Sieg und blieb damit im Gold-Rennen. Die dreifache Olympiasiegerin von Sydney verfehlte die Jahresweltbestzeit von 100-m- Weltmeisterin Shanna Pintusewitsch (Ukraine) um 5/100. „So schlecht bin ich in diesem Jahr noch nicht gestartet. Aber im zweiten Teil bin ich noch mal gekommen, und ich denke, ich habe Großes geschafft.“

          Szabo und die schwarze Katze

          Für Olympiasiegerin Gabriela Szabo (Rumänien), 1999 im Jackpot dabei, ist die Jagd nach dem Gold für dieses Jahr vorbei. Die 36-Jährige wurde über 5000 m in 14:55,48 lediglich Dritte. „Ich bin abergläubisch. Als ich auf die Bahn gekommen bin, hat eine schwarze Katze meinen Weg gekreuzt, und da habe ich den Kopf verloren“, meinte sie nach der Niederlage. Das Rennen gewann Edith Masai (Kenia) in 14:53,77.

          Benjamin Limo (Kenia/5000 m) hatte in 12:57,24 als Zweiter über 5000 m gegen Hissou keine Chance. Weltrekordler und Olympiasieger Edwards (Großbritannien) musste sich im Dreisprung mit 17,25 m dem Amerikaner Davis Walter (17,33) beugen.

          Sieben Siege für 50 Kilo Gold

          Bei den sieben Golden-League-Meetings teilen sich die Athleten den Jackpot von 50 Kilo Gold (rund 535.000 Euro), die bei allen sieben Veranstaltungen in ihren Disziplinen siegen und außerdem am Grand- Prix-Finale am 14. September in Paris teilnehmen. Rom ist die dritte Station nach Oslo und Paris. Es folgen noch Monte Carlo (19. Juli), Zürich (16. August), Brüssel (30. August) und Berlin (6. September).

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