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Leichtathletik-EM : Ein Sauna-Gang mitten in Berlin

  • -Aktualisiert am

Bei Temperaturen jenseits der 35 Grad wird das Gehen zur grenzwertigen Strapaze. Bild: dpa

50 Kilometer über glühenden Asphalt – die Geher setzen sich bei der EM in Berlin einer Extrembelastung für Geist und Gelenke aus. Dennoch sind die Athleten begeistert.

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          Beim Zieleinlauf auf dem Breitscheidplatz erklingt Sirtaki-Musik. Und mancher Sportler bewegt sich auch eher seitwärts. Kein Wunder angesichts dieser Strapazen. 50 Kilometer Gehen bei fast 40 Grad Celsius. Doch die Stimmung ist prächtig. Und die Athleten sind begeistert: Gehen geht auch vor großem Publikum. Strahlender Sonnenschein herrschte schon morgens um acht. 21 Grad im Schatten sagt die Wetter-App. Aber leider ist weit und breit kein Schatten zu sehen. Ein herrlicher Tag beginnt in Berlin. Ideal für einen Badeausflug zum Wannsee. Oder doch lieber ein sonniges Plätzchen im Tiergarten suchen?

          Die EM-Meile liegt noch halb verlassen da, doch auf dem abgesteckten Kurs zwischen Budapester Straße und Bahnhof Zoo bewegt sich was. Sportler beim Warmlaufen. Oder besser: Eingehen. „Hier flaniert Berlin“ verkündet die Fassade von „Bikini Berlin“, dem Shoppingcenter im denkmalgeschützten Gebäude-Ensemble gegenüber der Gedächtniskirche. Doch mit flanieren hat das wenig zu tun, was sich auf der Straße dazwischen abspielt. Die ersten Medaillenentscheidungen der Leichtathletik-EM werden ausgetragen: 50 Kilometer Gehen für Männer und Frauen. Eine Extrembelastung für Geist und Gelenke. Vor allem bei dem Wetter.

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