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Langlauf : Sachenbacher, Sommerfeldt und Angerer in der Weltelite

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Schnell unterwegs: Evi Sachenbacher Bild: dpa

Die deutschen Skilangläufer haben auch am Holmenkollen in Oslo mit fünften und sechsten Plätzen ihre Zugehörigkeit zur Weltelite bestätigt.

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          Thomas Alsgaard hat bei den Holmenkollen-Skispielen in Oslo für den erhofften Heimsieg im Skilanglauf über 50 km Freistil gesorgt und zugleich den Kampf um den Gesamtweltcup wieder spannend gemacht. Vor dem abschließenden 58 km langen Birkebeineren-Skimarathon in Lillehammer (23. März) liegt der Norweger nur noch 71 Punkte hinter dem Schweden Per Elofsson (748 Punkte).

          Alsgaard siegte am Samstag in 2:01:59,8 Stunden mit 27,6 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Kristen Skjeldal. Rang drei sicherte sich Pietro Piller-Cottrer (Italien/2:18,7 Minuten zurück). Rene Sommerfeldt (Oberwiesenthal/2:36,1) und Tobias Angerer (Vachendorf/3:12,2) belegten die guten Ränge fünf sowie sechs. Weltcup-Titelverteidiger Per Elofsson kam über den neunten Platz nicht hinaus.

          Bente Skari Gesamtsiegerin

          Ebenfalls am Holmenkollen hatte sich zuvor Olympiasiegerin Bente Skari (Norwegen) durch einen 15. Platz im 30-km-Freistilrennen der Damen zum dritten Mal nach 1999 und 2000 den Gesamtweltcup der Langläuferinnen gesichert. Vor dem letzten Saisonrennen führt sie mit 856 Punkten uneinholbar vor Katerina Neumannnova (Tschechien/752) und Belmondo (682).

          Den Tagessieg holte sich Stefania Belmondo (Italien) in 1:14:35,3 Stunden vor Kristina Smigun (Estland/0:21,8 Minuten zurück) und Gabriella Paruzzi (Italien/0:28,6). Staffel-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher (Reit im Winkl/1:08,9) lief ein hervorragendes Rennen und belegte den sechsten Platz.

          Sachenbacher würde gerne weiter laufen

          Für Evi Sachenbacher war der sechste Platz der erfolgreiche Abschluss einer Super-Saison. „Mit meinem ersten Dreißiger bin ich sehr zufrieden. Ich fühle mich wie eigentlich am Ende jeden Winters noch gut in Schuss. Von mir aus könnte die Saison noch weiter gehen, zumal die Anfeuerungen durch die fantastischen Zuschauer rund um den Kurs gigantisch waren“, schwärmte sie. Am kommenden Wochenende will die 21-jährige Olympia-Zweite noch bei den deutschen Meisterschaften starten.

          „Wenn die Evi Sechste wurde, konnte ich doch nicht nachstehen“, scherzte Tobias Angerer, der wie seine bayerische Landsfrau die Saison am liebsten noch verlängern würde. Dagegen ist Sommerfeldt froh, dass der Winter nun zu Ende geht. „Ich bin ja relativ schwer in der Saison in Tritt gekommen. Heute ging es dagegen wirklich gut. Der dritte Platz wäre sogar drin gewesen“, bemerkte er.

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