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Kandidatenturnier in Madrid : Wie Urlaub: Nepo vorzeitig Sieger

  • Aktualisiert am

Jan Nepomnjaschtschi während einer Partie gegen den Schachweltmeister Magnus Carlsen in Dubai am 26. November 2021 Bild: AP

Jan Nepomnjaschtschi siegt vorzeitig beim Kandidatenturnier der Schach-WM. Geholfen hat ihm dabei die Vorbereitung auf den Kampf gegen Magnus Carlsen.

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          Jan Nepomnjasch­tschi steht im Kandidatenturnier der Schach-WM abermals vorzeitig als Sieger fest. Wie voriges Jahr in Jekaterinburg kann er in der letzten Runde an diesem Montag von niemandem mehr eingeholt werden. Seine Vorbereitung auf den gegen Magnus Carlsen verlorenen WM-Kampf sei ihm überraschend viel zugutegekommen, sagte der Russe. Im Unterschied zur Vorbereitung auf den WM-Kampf habe sich das Training für das Kandidatenturnier aber wie Urlaub angefühlt.

          Dabei sei er nicht in bester Stimmung nach Madrid angereist. Doch ein Sieg mit den schwarzen Steinen gegen den Weltranglistenzweiten Ding Liren bereitete ihm einen Traumstart. Als schwierigste Momente bezeichnet Nepomnjaschtschi die zweite Runde gegen Fabiano Caruana und die fünfte Runde gegen Hikaru Nakamura. Beide Amerikaner fanden nicht die stärkste Fortsetzung und entließen ihn jeweils in ein Remis durch dreimalige Wiederholung der gleichen Stellung. Danach lief alles für den Russen, während sich seine Gegner gegenseitig die Punkte wegnahmen und sein anfänglicher Verfolger Caruana dreimal in Folge verlor.

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