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IOC-Session : Hochadel und Ski-Adel

Freudentag beim IOC: das neue Hauptquartier ist eingeweiht Bild: AFP

Victoria gegen Alberto – zu diesem Prominenten-Zweikampf kommt es in Lausanne. Es geht um die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2026. Zuvor wurde das neue, nachhaltige Hauptquartier eingeweiht.

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          Victoria gegen Alberto – zu diesem Prominenten-Zweikampf wird es unter anderem am Montag bei der 134. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne kommen. Kronprinzessin Victoria von Schweden wird der Delegation der Bewerber aus Stockholm, Åre und Sigulda (Lettland) angehören, der einstige Ski-König Alberto Tomba wirbt für die Gegenspieler aus Mailand und Cortina.

          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Es geht um die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2026, für die sich das IOC mit Ach und Krach zwei Kandidaten bewahrt hat, die sich nun bemühen, Glanz zu verbreiten. Victoria von Schweden kann sich mit Fug und Recht als ein Kind Olympias bezeichnen. Ihr Vater Carl XVI. Gustaf von Schweden und ihre Mutter Silvia geborene Sommerlath lernten sich bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München kennen. Die Heidelbergerin arbeitete dort als Hostess.

          Alberto Tomba wiederum, der heute 52 Jahre alte alpine Skirennfahrer, gehört mit drei olympischen Goldmedaillen zum Ski-Adel. Beide Delegationen werden von ihren jeweiligen Premierministern begleitet. Für Schweden wird Stefan Löfven vor der IOC-Vollversammlung eine Rede halten, für Italien Giuseppe Conte.

          IOC bezieht neues Hauptquartier

          Schon an diesem Sonntag wurde es feierlich: Am 125. Jahrestag der IOC-Gründung eröffnete die milliardenschwere Organisation ihren neuen Hauptsitz in Lausanne, der 129 Millionen Euro gekostet hat und komplett nach Nachhaltigkeits-Prinzipien gebaut ist.

          Das neue, moderne Hauptquartier in Lausanne: 129 Millionen Euro teuer und nachhaltig gebaut
          Das neue, moderne Hauptquartier in Lausanne: 129 Millionen Euro teuer und nachhaltig gebaut : Bild: dpa

          Das Olympic House bietet Raum für die etwa 500 IOC-Mitarbeiter, die zuvor auf vier Standorte in Lausanne verteilt waren. Für den Neubau wurden 95 Prozent des früheren Hauptsitzes wiederverwertet oder recycelt. Durch Solarzellen auf dem Dach und Wärmepumpen, die das Wasser des Genfer Sees nutzen, wird erneuerbare Energie für das Gebäude produziert. Insgesamt soll das Olympic House 35 Prozent weniger Energie und 60 Prozent weniger Wasser als ein konventioneller Neubau verbrauchen.

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