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IOC-Session in Lausanne : Bach traf auf „taube Ohren“

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Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees betont die „dramatisch verschlechterten Beziehungen“ zur russischen Führung in den vergangenen Jahren.

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          chwb. Frankfurt ⋅ Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, hat zum Abschluss der im Februar in Peking vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnenen 139. IOC-Session die „dramatisch verschlechterten Beziehungen“ zur russischen Staatsführung betont. In Lausanne verwies er auf die relative Machtlosigkeit des IOC gegenüber dem russischen Präsidenten Putin. Da die Beziehung zum Gastgeber der Winterspiele von 2014 bereits durch den Dopingskandal, Cyberattacken und Drohungen gegenüber Personen aus dem IOC getrübt gewesen sei, habe das IOC nur an den Friedenswillen appellieren können. „Weil der Appell auf taube Ohren traf“, sagte Bach, „hat das IOC sofort gehandelt, nachdem Russland, mit der Unterstützung von Belarus, diesen Krieg begonnen hat.“ Er verwies auf die Empfehlung, keine Wettkämpfe in Russland und Belarus auszutragen. Zugleich betonte Bach, der Ausschluss russischer und belarussischer Sportler von Wettbewerben diene ihrem Schutz und der Vorbeugung von Boykotten.

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