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Illegale TV-Verträge : Millionenstrafen für Real und Barça

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Barcelonas Lionel Messi (links) und Cristiano Ronaldo können nichts dafür - ihre Klubs aber müssen eine Strafe zahlen Bild: dpa

Wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht beim Handel mit Fernsehrechten müssen Real Madrid und der FC Barcelona Strafen in Millionenhöhe bezahlen. Die Bestraften hätten „sehr ernste Vergehen“ begangen, heißt es.

          Die spanischen Fußball-Topklubs Real Madrid und FC Barcelona sind wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht beim Handel mit Fernsehrechten mit Millionenstrafen belegt worden. Wie die nationale Kartellbehörde CNMC in Madrid mitteilte, werden die „Königlichen“ 3,9 und Barça 3,6 Millionen Euro zahlen müssen.

          Die mächtige Medienproduktionsfirma Mediapro wurde den Angaben zufolge zur Zahlung von 6,57 Millionen Euro verurteilt. Außerdem werden auch die Klubs FC Sevilla (erste Liga) und Racing Santander (dritte Liga) mit jeweils 900.000 und 30.000 Euro zur Kasse gebeten.

          Alle Bestraften hätten „sehr ernste Vergehen“ begangen, indem sie Vierjahresverträge unterzeichnet hätten. Das Wettbewerbsrecht sehe für solche Verträge zwischen den einzelnen Klubs und TV-Anbietern eine Höchstdauer von drei Jahren vor, hieß es.

          Ein Sprecher von Mediapro, das sich in Spanien mit Konkurrent Canal+ seit 2006 einen erbitterten „Übertragungskrieg“ liefert, sagte derweil der Zeitung „El Mundo“, das Mediengesetz, das Verträge mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren gestatte, stehe über dem Wettbewerbsrecht. Die Bestraften können beim Nationalen Gerichtshof Berufung einlegen.

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