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Holstein Kiel : Trainer Schubert muss gehen

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Diskussionsbedarf: Bei Holstein Kiel läuft derzeit nicht viel zusammen, Trainer André Schubert (Mitte) muss gehen. Bild: dpa

Fehlstart und andere Probleme: André Schubert ist nicht mehr Trainer von Holstein Kiel. Die Trennung hat offenbar nicht nur sportliche Gründe.

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          Holstein Kiel hat auf den Fehlstart in die neue Saison der Zweiten Liga reagiert und sich von seinem Cheftrainer André Schubert getrennt. Wie die Schleswig-Holsteiner mitteilten, wurde der 48 Jahre alte Fußballlehrer mit sofortiger Wirkung freigestellt. „Die Vorbereitung und der Saisonstart liefen nicht so, wie wir es uns erhofft haben“, erklärte Sportchef Fabian Wohlgemuth zur Trennung von Schubert, der erst im Sommer die Nachfolge des zum VfB Stuttgart gewechselten Tim Walter angetreten hatte. Mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen sind die Kieler in die Abstiegszone abgerutscht und konnten bei ihren bisherigen Auftritten auch nicht überzeugen.

          Am Samstag hatten die Norddeutschen nach einem abermals blutleeren Auftritt 0:3 (0:2) beim 1. FC Heidenheim im dritten Gastspiel ihre dritte Niederlage kassiert. „Nach diesem Spiel ist es angedacht, über Grundsätzliches nachzudenken, so enttäuschend ist es verlaufen“, hatte Wohlgemuth bereits Konsequenzen angedeutet. Am Sonntag wurden diese in die Tat umgesetzt. „Für die Entscheidung, uns von André Schubert zu trennen, waren nicht vorrangig die durchwachsenen Ergebnisse ausschlaggebend“, sagte Wohlgemuth. Und deutete damit an, dass auch die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen DFB-Nachwuchscoach problematisch gewesen sein könnte.

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          Fest steht, dass zumindest der Start in den dritten Neuaufbau im dritten Jahr nach der Rückkehr in die Zweite Liga nicht so gut wie in den Vorjahren gelang. „Uns war bewusst, dass es nach einem so großen personellen Umbruch nicht leicht wird, innerhalb kürzester Zeit eine homogene Einheit auf und neben dem Platz zu formen“, erklärte der Sportchef. Er musste nach Aufstiegstrainer Markus Anfang (zum 1. FC Köln/inzwischen freigestellt) und Walter (VfB Stuttgart) dabei auch den dritten Trainer in Serie verpflichten. Mit Schubert scheint es diesmal nicht gepasst zu haben.

          „Das Präsidium ist nach gemeinsamer Analyse der sportlichen Situation nicht mehr davon überzeugt, dass wir in dieser Konstellation unsere Ziele erreichen können“, fasste Wohlgemuth zusammen. Dies sei das Ergebnis aus intensiven Gesprächen mit dem Aufsichtsrat und dem Präsidium zur aktuellen Situation und der Entwicklung der Mannschaft der letzten Wochen. Die Nachfolge soll nach Angaben der Kieler bereits „in den nächsten Tagen“ geregelt werden.

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