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Hochseesegeln : Dämpfer für Schümann - Hoffnung für Kröger

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Jeder gegen Jeden: Die Ausscheidungsregatten zum America's Cup Bild: AP

Der Hamburger Segler Tim Kröger konnte bei der Ausscheidungsregatta zum America's Cup vor Neuseeland mit der „Le Defi“ den ersten Sieg verbuchen.

          Während der Hamburger Segler Tim Kröger bei der Ausscheidungsregatta zum America's Cup vor Neuseeland mit der „Le Defi“ den ersten Sieg im 14. Rennen verbuchen konnte, kassierte der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann mit der „Alinghi“ vor Auckland die zweite Niederlage.

          „Wir haben ein paar kleine Fehler gemacht, aber so eine Niederlage hilft uns zu diesem Zeitpunkt auch, mit beiden Beinen auf dem Teppich zu bleiben“, sagte der Sportdirektor der Schweizer. Dank Krögers Schützenhilfe, der mit dem LeDefi-Areva-Team einen Überraschungserfolg über OneWorld Challenge verbuchte, bleibt Schümanns Mannschaft mit 12:2 Punkten weiter Erster in der Gesamtwertung. Zweiter ist OneWorld Challenge (USA/10:3) vor der Prada Challenge (Italien/10:4).

          Kröger noch immer optimistisch

          Für Segel-Profi Kröger dagegen geht es im nächsten Rennen auf dem Hauraki Golf bereits um Alles oder Nichts: Siegen oder fliegen heißt es für ihn. Während in der oberen Tabellenhälfte die Teams in den noch ausstehenden Rennen am Wochenende vor allem um bestmögliche Ausgangspositionen für die anstehenden Viertelfinalläufe kämpfen, muss das Team der „Le Defi Arvea“ gegen die Italiener auf der „Mascalzone Latino“ gewinnen, um noch in die nächste Runde einzuziehen. „Diese Serie war hart für uns. Manchmal war es, als würde unser Kopf unter Wasser gedrückt. Aber wir sind überzeugt, dass wir es schaffen können“, sagt Le Defis Skipper Luc Pillot.

          Zurück am Ruder: Segellegende Dennis Conner

          Sein Crew-Mitglied Kröger gibt sich vor der entscheidenden Wettfahrt am anderen Ende der Welt ebenfalls optimistisch: „Wir haben Mascalzone Latino vor diesem Match in der Tabelle überholt. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen.“ Die Italiener übernahmen mit 1:14 Punkten die „Rote Laterne“ von den Franzosen (1:13).

          60-Jähriger Conner feiert Comeback

          Trotz der Niederlage hat Schümann solche Sorgen nicht. Nur vier Sekunden fehlten dem deutschen Segel-Star und der Alinghi in der Wettfahrt gegen die „USA 76“ vom Oracle-BMW-Raching-Team. Skipper Chris Dickson sorgte mit dem Sieg über die favorisierten Schweizer für das spannendste Match der gesamten Vorrunde.

          Ein überraschendes Comeback gab am Freitag der viermalige America's-Cup-Sieger Dennis Conner. Erstmals seit den Cup-Wettfahrten im Jahr 2000 stand der 60-Jährige wieder selbst am Steuer und segelte seine „Stars&Stripes“ zum Erfolg über Außenseiterin „Mascalzone Latino“.

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