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Hitze bei Olympia : Eisbröckchen in Tokio

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Wintersport trifft auf Sommerspiele: In Tokio werden Schneekanonen eingesetzt, um der Hitze Herr zu werden Bild: dpa

Wintersport trifft auf Sommerspiele: In Tokio werden Schneekanonen eingesetzt, um der Hitze Herr zu werden. Allerdings hapert das Abkühlungs-Konzept noch in den Details.

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          Wintersport trifft Sommerspiele: Die japanischen Olympiaveranstalter haben an diesem Freitag erstmals ihr Konzept gegen die Sommerhitze in Tokio ausprobiert. Bei Test-Wettkämpfen auf der Regattastrecke der Kanuten sollten Schneekanonen die Zuschauer zur Abkühlung mit Kunstschnee beschneien.

          Wie die Nachrichtenagentur Agence France-Presse aus der japanischen Hauptstadt berichtet, seien dabei allerdings eher Eisbröckchen statt Schnee entstanden. Außerdem seien die Zuschauer binnen kurzer Zeit durchnässt gewesen. Tokio leidet seit Wochen unter extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Ausgerechnet an diesem Freitag waren die Temperaturen in
          der japanischen Hauptstadt allerdings erheblich gefallen.

          Taka Okamura, Mitglied des Organisationskomitees der Sommerspiele im kommenden Jahr, sagte, man versuche alles, um die Auswirkungen der extremen Hitze in Tokio im Hochsommer zu mindern. Die Umweltauswirkungen, etwa die zusätzliche CO2-Belastung durch die Kunstschneeproduktion bei sommerlichen Außentemperaturen, spielte Okamura herunter. Fragen nach den Kosten beantwortete er AFP zufolge nicht.

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