https://www.faz.net/-gtl-2r80

Hintergrund : Der Korken - Naturprodukt mit Geschichte

  • Aktualisiert am

          1 Min.

          Der Benediktiner Pierre Pérignon (1639 bis 1715) aus der Champagne soll 1680 als erster den bis dahin bei Schaumweinflaschen üblichen Holzstopfen gegen Kork ersetzt haben. In Portugal wurde der Flaschenkorken ab 1700 bereits für Portwein benutzt.

          Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden dann schon mehr als 150 000 Korken aus dem kleinen Land exportiert. Portugal beliefert heute mehr als die Hälfte der Weltmarkts mit Korken, gefolgt von Spanien mit rund 24 Prozent.

          Kork wird aus der Korkeiche gewonnen. Der Baum muss mindestens 25 Jahre alt sein, bevor er das erste Mal „geerntet“, also geschält werden kann. Danach muss die Rinde jedes Mal rund zehn Jahre nachwachsen. Es gibt verschiedene Korktypen: Der Naturkorken wird in einem Stück aus der Rinde gestanzt. Der Presskorken bestehen aus Produktionsabfällen und Kork minderer Qualität. Sein Granulat wird mit einem Spezialkleber gebundenen, das Verfahren wurde 1891 in Amerika erfunden. Scheibenkorken bestehen aus dünnen Naturkorkscheiben, denen beiderseits Presskorken aufgeklebt werden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Demokraten-Debatte : Angriff auf Warren

          Bei der vierten Fernsehdebatte der Demokraten zeigte sich, dass Joe Biden nicht mehr der einzige Favorit ist, an dem sich alle abarbeiten. Diesmal musste Elizabeth Warren die meisten Angriffe parieren. Und Bernie Sanders musste sich nach seinem Herzinfarkt Fragen zu seiner Gesundheit gefallen lassen.
          Die Uhr tickt: Zwei Wochen vor dem geplanten britischen EU-Austritt scheint eine Einigung immer noch möglich. Aber die Verhandlungen gestalten sich kompliziert.

          Vertragsentwurf bis Nachmittag? : Der Zeitdruck ist enorm

          Bis in die Nacht haben Großbritannien und die EU ergebnislos verhandelt – seit Mittwochmorgen laufen die Gespräche wieder. Bis zum Nachmittag muss ein Vertragsentwurf stehen – sonst droht eine Fristverlängerung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.