https://www.faz.net/-gtl-a85qm

Rückkehr von der WM in Ägypten : Nach Golla auch Hannovers Kuzmanovski positiv getestet

  • Aktualisiert am

Ein weiterer Corona-Fall nach der WM in Ägypten: Filip Kuzmanovski von der TSV Hannover-Burgdorf Bild: Reuters

Johannes Golla und Filip Kuzmanovski werden nach ihrer Rückkehr von der WM in Ägypten positiv getestet. Die beiden Corona-Fälle geben in der Handball-Bundesliga Anlass zu neuer Sorge.

          1 Min.

          In der Handball-Bundesliga sind nach der Weltmeisterschaft in Ägypten zwei Profis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Johannes Golla von der SG Flensburg-Handewitt wurde auch Filip Kuzmanovski von der TSV Hannover-Burgdorf nach seiner Rückkehr positiv getestet. Der Nationalspieler Nordmazedoniens habe sich in eine häusliche Quarantäne begeben und zuvor keinen Kontakt zu seinen Mitspielern in Hannover gehabt, teilte der Bundesliga-Klub am Montag mit. Die Testergebnisse aller anderen WM-Teilnehmer der „Recken“ seien nach ihrer Ankunft in Hannover negativ gewesen. Die Sorgen in der Bundesliga sind damit weiter größer geworden.

          Wenige Tage nach der Rückkehr aus Kairo war Flensburgs Golla positiv auf das Virus getestet worden - und niemand weiß mit Gewissheit, wo der 23-Jährige sich infiziert hat. Nachdem die DHB-Auswahl am Dienstagabend in Köln gelandet war, klagte Golla laut seines Vereins am Donnerstag über „leichte Erkältungssymptome“. Am gemeinsamen Training nahm er anschließend nicht teil, der am Freitag erfolgte PCR-Test fiel schließlich positiv aus. Golla befindet sich nun für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne und wird dem deutschen Vizemeister bereits am Donnerstag im Champions-League-Spiel bei HC Meshkov Brest in Belarus fehlen.

          Die Corona-Tests aller weiteren deutschen Nationalspieler fielen bislang negativ aus. Man habe die komplette WM-Delegation über den Fall informiert und stehe im engen Austausch mit den Spielern und deren Vereinen, teilte der Deutsche Handballbund (DHB) nach dem Positiv-Test von Golla mit.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Am Ende der Welt: der Checkpoint Kalanchak zur Krim

          Russlands Okkupation : Kein Wasser für die Krim

          Im Donbass wird fast täglich geschossen, um die Krim aber ist es ruhig. Welche Ziele Russland hier verfolgt, verrät ein Blick auf das Asowsche Meer. Eine Reise im Süden der Ukraine.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.