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Handball-WM : Warum der Handball die Welt erobern muss

  • -Aktualisiert am

Der Handball muss globaler werden: Auch in Brasilien braucht es nach Olympia in Rio Anschubhilfe. Bild: dpa

Der Handball kämpft um neue Märkte – zum Beispiel in China und den Vereinigten Staaten. Der Internationale Handballverband IHF sieht das Unterfangen als existenziell wichtig an fürs olympische Überleben.

          Dem Namen nach handelt es sich bei dem Turnier, das an diesem Donnerstag in Berlin mit dem Spiel Deutschland gegen Korea (18.15 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Handball-WM und im ZDF) Uhr beginnt, um eine Handball-Weltmeisterschaft. Doch im Grunde ist auch die 26. WM-Ausgabe ein europäisches Turnier, an dem sich der Rest der Welt nur beteiligen darf. Ein einziges Mal in der 81-jährigen WM-Geschichte des Männerhandballs ging eine Medaille an eine nichteuropäische Nation: 2015 in Doha holte Gastgeber Qatar unter recht dubiosen Umständen Silber. Handball werde, konstatierte jüngst Thorsten Storm, der scheidende Geschäftsführer des Branchenführers THW Kiel, seine Basis „immer nur in Europa haben“.

          Welche Gefahren das langfristig in sich birgt, ist den Verantwortlichen bei der Internationalen Handball Federation (IHF), in den nationalen Dachverbänden und auch in den Spitzenklubs wohl bewusst: Sollte sich die Sportart Handball nicht nachhaltig globalisieren und in Schlüsselmärkten wie den Vereinigten Staaten und China etablieren, steht irgendwann der wichtige Status als olympische Sportart auf dem Spiel. „Es ist nun einmal ein Fakt, dass zwei Drittel aller olympischen Sponsoren aus dem amerikanischen Markt kommen“, sagt Gerd Butzeck, der als Geschäftsführer des Forum Club Handball (FCH) die Interessen der europäischen Spitzenklubs vertritt. „Wenn wir es nicht schaffen, den Handball in den Vereinigten Staaten oder China zu entwickeln, dann werden diese Sponsoren irgendwann fragen: Wieso eigentlich Handball?“

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