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Handball-WM : Medienaufsicht gewährt Livestream

  • Aktualisiert am

Daumen hoch: Die deutschen Fans können die Handball-WM verfolgen Bild: dpa

Der Anwurf kann kommen: Die Handball-WM wird nun definitiv im Livestream auf der Internetseite eines Sponsors zu sehen sein. Die Medienaufseher gaben wegen des besonderen Einzelfalls trotz grundsätzlicher Bedenken „Grünes Licht“.

          Die Medienaufseher haben für die Live-Übertragungen der WM-Spiele des deutschen Handball-Teams im Internet Grünes Licht gegeben. Die Übertragung auf einem Portal der Deutschen Kreditbank (DKB) ist zwar nach Einschätzung der zuständigen Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten voraussichtlich als zulassungspflichtiger Rundfunk einzustufen. Aufgrund des außergewöhnlichen Einzelfalls werde die Ausstrahlung aber geduldet, teilte die ZAK am Dienstag mit.

          Bei der nächsten Sitzung der ZAK am 31. Januar in Stuttgart soll die Live-Übertragung dann noch einmal ein Thema sein. Sollte die ZAK dann zu dem Ergebnis kommen, dass es sich bei der Übertragung der Handball-WM im Internet um Rundfunk gehandelt hat, müsse die DKB mit einer Beanstandung rechnen.

          Im Free-TV ist die Handball-WM nicht live zu sehen. Die Rechte für den deutschen Markt besitzt der Handball-Sponsor DKB. Die Bank will nach eigenen Angaben einen Livestream bereitstellen, „ohne dabei jedoch das Rahmenprogramm klassischer TV-Berichterstattungen zu kopieren“. Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie maximal vier weitere Spiele sollen von den Handball-Experten Markus Götz und Uwe Semrau live kommentiert werden. Ein Studio oder Team vor Ort wird es nach Angaben der DKB nicht geben. Die Handball-Weltmeisterschaft startet am Mittwoch und läuft bis zum 29. Januar.

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