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Handball-WM in Qatar : Kurze Wege in der Wüste

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Duhail Sports Hall: Die kleinste der drei WM-Hallen bietet 5500 Zuschauern Platz Bild: dpa

In Qatar wird erstmals eine Handball-WM der Männer in nur drei Hallen ausgetragen. Zudem liegen alle in einer Stadt - Doha - und in einem Radius von 25 Kilometern.

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          Lusail Multipurpose Hall: Die Multifunktions-Arena ist die Haupthalle des Turniers und Spielort der deutschen Mannschaft. In ihr finden 15.300 Zuschauer Platz. Die riesige Halle mit Glaselementen in Meer-, Perlmutt- und Sandfarben, die äußerlich einer exotischen Muschel ähnelt, beherbergt zudem zwei Trainingshallen. Architekt des modernen Komplexes ist die renommierte „Dar Al Handasah Consultants“-Gruppe, die in Doha auch für das Prestigeobjekt „The Pearl“ - einer künstlichen Wohn-, Geschäfts- und Strandinsel - verantwortlich ist. Der Neubau eigens für die WM hat geschätzt 102 Millionen Euro gekostet.

          Duhail Sports Hall: Die kleinste der drei WM-Hallen bietet 5500 Zuschauern Platz. Neben Vorrundenspielen wird dort auch der sogenannte Presidents Cup um die Plätze 17 bis 24 ausgespielt. Die ebenfalls für das Turnier neu gebaute Halle wurde im vorigen Jahr mit der Club-WM „Super Globe“ eingeweiht. Nach der WM dient der Komplex mit zwei Trainingshallen, 60 Schlafplätzen für Spieler, einem Medizinzentrum und einem 25-Meter-Schwimmbecken als Sitz des qatarischen Handball-Verbandes sowie als Heimspielstätte für die Nationalmannschaft.

          Lusail Multipurpose Hall: Multifunktions-Arena mit Glaselementen in Meer-, Perlmutt- und Sandfarben, die äußerlich einer exotischen Muschel ähnelt Bilderstrecke
          Lusail Multipurpose Hall: Multifunktions-Arena mit Glaselementen in Meer-, Perlmutt- und Sandfarben, die äußerlich einer exotischen Muschel ähnelt :

          Ali Bin Hamad Al Attiya Arena: Die Halle mit einem Fassungsvermögen von 7700 Besuchern liegt am nächsten zum Zentrum Dohas. In der Arena finden Spiele der Vorrunde, Achtelfinals, Viertelfinals sowie Platzierungsspiele statt. Nach 17 Monaten Bauzeit wurde die Halle im November 2014 eröffnet und kostete rund 110 Millionen Euro. Zwei Besonderheiten heben die Arena von den anderen Spielstätten ab: Zum einen soll das Dach komplett mit Photovoltaik-Modulen bestückt werden. Und zum anderen kann die Spielfläche in ein WM-taugliches Eishockey-Feld verwandelt werden. Nach der WM wird sie Heimspielstätte des Handball-Clubs Al Sadd.

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