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Handball-WM : Europameister versus Gastgeber

  • Aktualisiert am

Starspieler Mikkel Hansen und die Dänen fordern Gastgeber Spanien Bild: REUTERS

Gastgeber Spanien und Europameister Dänemark bestreiten das Endspiel der Handball-Weltmeisterschaft 2013. Die Spanier gewinnen ihr Halbfinale gegen Slowenien 26:22. Dänemark siegt unerwartet souverän gegen Kroatien mit 30:24.

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          Europameister Dänemark und Gastgeber Spanien spielen bei der Handball-WM um den Titel. Die Dänen gewannen an diesem Freitag in Barcelona ihr Halbfinale gegen Kroatien unerwartet souverän mit 30:24 (14:11). Vor rund 14.000 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt neun Tore für Dänemark. Kroatien hatte in Damir Bicanic (6) seinen besten Werfer. Das Spiel um Platz drei zwischen Kroatien und Slowenien findet an diesem Samstag statt.

          Dänemark zieht auf 6:1 davon

          Zwei Tage nach dem 28:26 im Viertelfinale gegen Ungarn präsentierte sich Dänemark in Spielfreude. Scheinbar mühelos erspielte sich der Europameister eine 6:1-Führung (10.) gegen die Kroaten, die in der Vorrunde Gastgeber Spanien die einzige Turnier-Niederlage zugefügt und im Viertelfinale Titelverteidiger Frankreich mit 30:23 ausgeschaltet hatten. Von diesem Vorsprung zehrten die Dänen bis kurz vor der Pause, ehe Kroatien auf 11:14 verkürzen konnte. Doch näher als auf zwei Tore kamen die Kroaten nie heran.

          Sprungwurf bis ins Finale: Antonio Jesus Garcia und Spanien stehen im Endspiel
          Sprungwurf bis ins Finale: Antonio Jesus Garcia und Spanien stehen im Endspiel : Bild: AFP

          Spaniens Handballer hatten zuvor das Endspiel erreicht. Der Gastgeber gewann sein Halbfinale gegen Slowenien mit 26:22 (13:12). Vor 16.500 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Joan Canelles (4) die meisten Tore für den Weltmeister von 2005. Gasper Marguc traf siebenmal für Slowenien. Den Finalgegner am Sonntag ermittelten Europameister Dänemark und der Olympia-Dritte Kroatien. Das Spiel um Platz drei findet an diesem Samstag statt. Zwei Tage nach dem 28:24-Erfolg im Viertelfinale gegen Deutschland tat sich Spanien eine Halbzeit lang schwer gegen den Außenseiter. Nach einer scheinbar komfortablen 12:7-Führung (23. Minute) schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf 13:12. Nach dem 15:14 (40.) erzielten die Slowenen aber neun Minuten lang kein Tor mehr, weil sie gegen die Abwehr der Spanier keine Mittel fanden. Der Gastgeber nutzte dies und sorgte spätestens beim 21:14 (48.) für klare Verhältnisse.

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