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WM-Kommentar : Handball und Heimvorteil

  • -Aktualisiert am

„Wer immer noch an Ehrlichkeit auf diesem Spielniveau glaubt, der glaubt auch an die Zahnfee“: Domagoj Duvnjak. Bild: AFP

Nach dem WM-Aus durch die Niederlage gegen Deutschland sind die Kroaten nicht zu bremsen. Sie schimpfen auf die Schiedsrichter. Aus den Ansetzungen eine Verschwörung abzuleiten, führt aber zu weit.

          Das war nun wirklich kein Stürmerfoul. Für die weitere Diskussion ist es gut, dass sich darauf jeder verständigen kann, der die Szene im Spiel Kroatien gegen Deutschland nach 58 Minuten und 35 Sekunden gesehen hat. Der Kroate Igor Karačić berührte den Deutschen Fabian Wiede gar nicht bei diesem Angriff der kroatischen Handball-Nationalmannschaft, aber Wiede ließ sich nach hinten fallen, und aus dem Augenwinkel muss der dänische Schiedsrichter Martin Gjeding einen Sturz eines Spielers in Schwarz gesehen haben, denn er pfiff: Stürmerfoul! Es war diese Entscheidung, die die Kroaten kochen ließ. Der folgende deutsche Ballbesitz führte zu Uwe Gensheimers 22:20. Mehr als der Anschlusstreffer gelang nicht: Das Halbfinale findet ohne Kroatien statt.

          Handball-WM 2019

          Eine Fehlentscheidung, gewiss, dazu ein Spielplan bei dieser WM in Dänemark und Deutschland, der den Gastgebern in der Phase höchster Belastung einen wertvollen freien Tag zwischen den Spielen sechs und sieben schenkt, während andere Teilnehmer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ranmüssen: Das hätte wahrscheinlich schon gereicht, um die Kroaten am Montagabend und darüber hinaus auf die Palme zu bringen. Die Müdigkeit aus dem Brasilien-Spiel am Sonntag war ihnen über das gesamte Spiel anzumerken.

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