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Entscheidung gefallen : WM-Aus für deutsche Handball-Nationalmannschaft

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Das war’s: Uwe Gensheimer und die deutsche Handball-Nationalmannschaft in Ägypten Bild: dpa

Noch vor dem Duell mit Brasilien bei der Handball-Weltmeisterschaft steht fest: Deutschland verpasst erstmals seit 2017 wieder das Viertelfinale und scheidet aus. Spanien und Ungarn sind weiter.

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          Deutschlands Handball-Nationalteam hat das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Ägypten endgültig verpasst. Schon vor dem zweiten Hauptrundenspiel der DHB-Auswahl gegen Brasilien an diesem Samstagabend in Kairo (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Handball-WM sowie im ZDF) besiegelte Ungarn durch ein 30:26 (16:10) gegen Polen das vorzeitige WM-Aus für das Team von Bundestrainer Alfred Gislason.

          Mit 8:0 Punkten führen die Ungarn die Gruppe I vor Europameister Spanien (7:1), der zuvor einen 38:23 (24:12)-Pflichtsieg gegen Außenseiter Uruguay bejubelte, an. Beide Teams können von den Verfolgern Deutschland und Polen, die jeweils vier Minuspunkte aufweisen, nicht mehr eingeholt werden und stehen damit sicher in der K.o.-Phase des Turniers. Die nach etlichen Absagen neuformierte DHB-Auswahl hatte die entscheidenden Duelle mit Ungarn (28:29) und Spanien (28:32) verloren.

          Zuletzt hatte Deutschland 2017 ein WM-Viertelfinale verpasst. Damals scheiterte das DHB-Team bei der Endrunde in Frankreich, die mit einem anderen Modus ausgetragen wurde, im Achtelfinale an Qatar. Der bisher letzte Medaillengewinn bei einem Großereignis gelang den deutschen Handballern bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio mit Bronze.

          „Natürlich ist es bitter, unser WM-Ziel nicht erreicht zu haben. Wir haben es uns aber selbst zuzuschreiben. In den entscheidenden Momenten waren wir schlicht noch nicht gut genug. Jetzt geht es darum, sich mit zwei Siegen und erhobenen Hauptes aus dem Turnier zu verabschieden“, sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning dem Sport-Informationsdienst und blickte zugleich auf die Olympischen Spiele im Sommer voraus: „Wir nehmen die Erfahrungen und Erkenntnisse dieser WM mit und werden es schon im Sommer besser machen. Da bin ich mir sicher.“

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