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Mvumbi bei Handball-WM : Kongos Brecher als heimlicher Star

Spieler des Spiels: Gauthier Mvumbi (links) beeindruckt bei der Handball-WM. Bild: EPA

Die angeblichen 110 Kilo Körpergewicht dürfen bezweifelt werden. Gauthier Mvumbi aber ist tatsächlich ein Blickfang dieser Handball-WM, weil er trifft und trifft und trifft. Nur einer stellte sich ihm bisher erfolgreich entgegen.

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          Der beste Torwart der Handball-WM? Emil Nielsen aus Aarhus. Warum? War im Spiel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und den Weltmeistern aus Dänemark zu sehen. Wer da vergangenen Sonntagabend gegen zehn nicht zuschaute, verpasste etwas Einzigartiges. Auf der Spieluhr waren 54 Minuten und eine Sekunde abgelaufen, da hielt Emil Nielsen einen Wurf des Kreisläufers Gauthier Mvumbi. Absolut einmalig.

          Gauthier Mvumbi, ansonsten für den Viertligaklub aus Dreux, Frankreich, aktiv, ist der heimliche Star dieser WM. Spätestens seit ihn Shaquille O’Neal kontaktiert hat. Und auch, weil auf den ersten Blick zu erkennen ist, dass die angeblichen 110 Kilo Körpergewicht auf 192 Zentimetern womöglich nach einem vierteljährigen Seminar „Erfolgreich Heilfasten in den Cevennen“ übermittelt wurden, die Recherchelage ist da noch nicht zufriedenstellend.

          Tatsächlich aber ist Gauthier Mvumbi ein Blickfang dieser WM, weil er trifft und trifft und trifft. 17 Mal warf der 1994 in Frankreich geborene Mvumbi im Laufe dieses Turniers bislang aufs Tor. 15 Mal war der Ball im Netz. Am Donnerstag gegen Angola warf Mvumbi daneben. Kann passieren. Ändert aber nichts: Gauthier Mvumbi ist der Unhaltbare. Außer für Emil Nielsen aus Aarhus, den besten Torwart der WM.

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