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FAZ Plus Artikel Feldspieler statt Torwart : Das Risiko des siebten Manns im Handball

Deutschlands Trainer Christian Prokop und Torhüter Andreas Wolff stehen beim Vorrundenspiel gegen Frankreich am Spielfeldrand. Bild: dpa

Das Spiel mit einem weiteren Feldspieler anstelle des Torwarts ist ein riskantes Spezialwerkzeug im handballerischen Taktikkasten von Bundestrainer Prokop. Was für Spektakel in der Offensive sorgen soll, könnte gegen Island am Samstag schnell zum Debakel werden.

          Der siebte Feldspieler? Für Andreas Wolff war die Frage danach eher etwas zum Schmunzeln. „Für mich“, sagte der Torwart des Handball-Nationalteams, „bedeutet das vor allem mehr Laufarbeit.“ Ansonsten sei es ein taktisches Mittel, nicht mehr, nicht weniger. Und eigentlich klang Wolff ganz wohlwollend. Das allerdings war ein paar Tage vor dem Spiel gegen Serbien. Da musste Wolff nun keine Extrameter machen auf dem Weg vom Tor zur Bank und zurück, er konnte mehr oder weniger gemütlich mitansehen, wie Kollege Silvio Heinevetter ins Schwitzen kam.

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          Er sah aber auch etwas anderes: wie der Versuch mit dem siebten Feldspieler gehörig in die Hose ging. Selbst das bis dahin so feierlustige Berliner Publikum war plötzlich zu Pfiffen aufgelegt, als beim Stand von 26:16 nach dem ersten auch der zweite und dann sogar der dritte Ball im leeren deutschen Tor landete. Das war nicht nur stimmungstötend für den Moment, es weckte auch unangenehme Erinnerungen. An die Bilderschleife des deutschen Untergangs gegen Spanien bei der EM im vergangenen Januar. Anstatt die erhoffte Wende zu schaffen, stand Bundestrainer Christian Prokop wie ein Pokerspieler da, der sich verzockt hat. Geht das Ganze nun schon wieder los? Prokop findet: ja. Denn selbst wenn auch er konzedieren musste, dass das, was seine Mannschaft beim 31:23 gegen Serbien produzierte, „mehr als ein Eigentor“ gewesen sei, sprach er zugleich davon, dass sein Team die Variante „mit Sicherheit brauchen werde“ bei der WM, vielleicht schon am Samstag im ersten Hauptrundenspiel gegen Island (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Handball-WM und in der ARD.)

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