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Handball-Kommentar : Wenn die Welle überschwappt

Emotionalisierung als Strategie: Christian Prokop und das deutsche Team bauen bei der Handball-WM auf das Zusammenspiel mit dem Publikum. Bild: AFP

Wie beim WM-Sieg von 2007 setzen die deutschen Handballer auf den Schulterschluss mit dem Publikum. Die Spiele sind emotionsgeladen. Doch auch dabei sollte es Grenzen geben.

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          Über kaum etwas wird in diesen Tagen bei der deutschen Mannschaft so viel gesprochen wie über die Breite des Kaders. Man kann inzwischen sogar das Gefühl haben, dass er noch viel breiter ist als die 16 Mann, die dabei sind, oder die 28 im erweiterten Kader. Als Christian Prokop am Dienstagabend bei der Pressekonferenz über die „große Leistung“ beim 25:25 gegen Frankreich sprach, waren es jedenfalls noch ein paar mehr, die der Bundestrainer in sein Lob der Teamarbeit einbezog.

          Handball-WM 2021
          Christian Kamp
          Sportredakteur.

          „Wir haben es heute geschafft, die Einheit zu sein: Publikum und Mannschaft“, lautete gleich seine erste Antwort. Und eine der letzten, bevor er den Raum unter Applaus verließ: „Das darf jeden Spieler und jeden Zuschauer stolz machen, was wir heute hier zusammen vollbracht haben.“

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