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Handball : Stephan beendet Karriere und wird Manager in Lemgo

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Nur noch bis Saisonende „Standby-Profi”: Daniel Stephan Bild: picture-alliance / dpa/dpaweb

Handball-Bundesligaklub TBV Lemgo hat den nächsten spektakulären Personalcoup verkündet: Mit sofortiger Wirkung wird der frühere „Welthandballer“ Daniel Stephan das Amt des Sportlichen Leiters übernehmen.

          Der ehemalige „Welthandballer“ Daniel Stephan beendet seine erfolgreiche Karriere. Wie der TBV Lemgo am Mittwoch mitteilte, tritt der 34-Jährige beim Bundesligaklub mit sofortiger Wirkung die Position des Sportlichen Leiters an.

          Seinem Verein wird er bis zum Saisonende nur noch als „Standby-Profi“ zur Verfügung stehen und will sich danach ganz auf seine neue Aufgabe konzentrieren. „Ich freue mich, gemeinsam mit meinen langjährigen Weggefährten Volker Zerbe und Markus Baur meinen Teil zu einer erfolgreichen Zukunft des TBV beitragen zu können“, sagte Stephan.

          Kompetentes Führungstrio

          Mit dieser überraschenden Personalie schließen die Ostwestfalen ihren Umbau ab. Nur wenige Tage nach der Trennung von Trainer Peter Meisinger und dem Coup mit Nationalspieler Baur, der dem Team vom 1. Januar an als Trainer und Sportdirektor den Weg in die Zukunft weisen soll, machte der TBV wieder von sich reden. Geschäftsführer Zerbe verwies auf die hohe Kompetenz des neuen Führungstrios. „Ich denke, ein solches Team in der sportlichen Führung sucht unter allen Bundesligisten seinesgleichen. Ich bin sicher, dass wir uns gegenseitig perfekt ergänzen.“

          Stephan, Baur und Interimscoach Zerbe spielten früher gemeinsam im Verein und in der Nationalmannschaft. Der neue Sportliche Leiter und Welthandballer von 1998 soll sich beim TBV um die Bereiche Spielbetrieb, Personalplanung und Scouting kümmern. Nach diversen verletzungsbedingten Rückschlägen hatte der Europameister von 2004 und Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele von Athen schon im November 2005 das Ende seiner Karriere in der Nationalmannschaft erklärt.

          Im bisherigen Saisonverlauf kam Stephan im Verein nur sporadisch zum Einsatz. Deshalb reifte sein Entschluss, die Seiten zu wechseln: „Bereits im letzten Sommer habe ich mich mit Volker Zerbe zusammengesetzt und wir haben erste Überlegungen angestellt, in welcher Form ich dem Verein nach meiner aktiven Laufbahn helfen kann“, sagte Stephan.

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