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Handball : Löwen lassen sich nicht bändigen

  • Aktualisiert am

Löwen-Bändiger: Nikolaj Jacobsen Bild: dpa

Mit einem Sieg und einem Remis haben die Rhein-Neckar Löwen ihr strapaziöses Wochenende erfolgreich abgeschlossen. Keine 25 Stunden nach dem Sieg in Leipzig erkämpfen sich die Handballer in der Champions League ein 26:26 beim FC Barcelona.

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          Die Handballer der Rhein-Neckar Löwen haben die Herkules-Aufgabe mit zwei Spielen innerhalb von gut 25 Stunden mit Bravour gelöst. Nach dem 29:23-Bundesligasieg beim SC DHfK Leipzig am Samstag, einer Nacht in Berlin und der Reise nach Spanien gab es am Sonntagabend ein respektables 26:26 (13:13) beim FC Barcelona. Durch den Erfolg beim Rekordsieger in der europäischen Königsklasse haben die Mannheimer als Tabellenzweiter mit 11:3 Punkten sogar noch alle Chancen auf den Sieg in der Vorrundengruppe A.

          Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen hatte seine Mannschaft auf vielen Positionen verändert. Die Reserve rechtfertigte das Vertrauen des Trainers, der immer an sein Team glaubte. „Wir müssten eigentlich führen“, sagte der Däne beim zwischenzeitlichen 8:10 während einer Auszeit. Beim 14:13 (31.) lagen die Löwen dann erstmals vorn, führten teilweise mit vier Treffern und kämpften sich zum verdienten Remis.

          Strapaziöse Anreise für Flensburg

          Immerhin knapp 45 Stunden Zeit hatte die SG Flensburg-Handewitt zwischen dem Bundesligaerfolg über die Füchse Berlin am Donnerstag und dem 30:28 (16:15)-Sieg am Samstag in der Champions League beim weißrussischen Meister HC Brest. „Es war überragend nach so einer Reise, dass wir noch so ein Spiel herausbringen“, sagte Co-Trainer Mark Bult nach der Partie. Trotz der strapaziösen Anreise per Flugzeug und Bus über Minsk nach Brest hatten die Flensburger ihrem Tempospiel vertraut. „Es war unser Plan, der Partie ein gewisses Tempo zu verpassen. Brest hat starke, aber auch schwere Spieler, die im Rückzug nicht ganz so schnell sind“, erklärte Bult. In der Vorrundengruppe B liegen die Flensburger mit 10:4 Punkten weiter auf Rang drei.

          Der THW Kiel kassierte derweil mit der 26:29 (15:14)-Heimpleite gegen den slowenischen Meister Celje Pivovarna Lasko den nächsten Tiefschlag und muss nun sogar um den Einzug in die K.o.-Runde zittern. Mit 5:9 Punkten fielen die „Zebras“ auf den siebten Platz der Gruppe B zurück und würden somit das Achtelfinale verpassen. THW-Trainer Alfred Gislason beklagte nach dem Abpfiff die vielen Undiszipliniertheiten seines Teams. „Wir haben dumme Fehler gemacht und dumme Entscheidungen getroffen“, sagte der Isländer nach dem Spiel im TV-Sender Sky. Die Norddeutschen schafften es nicht, ihre Drei-Tore-Führungen entscheidend auszubauen. „Auch die Abwehr war nicht beweglich genug“, sagte Gislason. So ging Celje beim 23:22 (49.) erstmals in Führung und feierte einen verdienten Auswärtssieg.

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