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Handball-Europacup : Deutscher Durchmarsch

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Haben allen Grund zum Feiern: Deutsche Handball-Mannschaften wie die Rhein-Neckar Löwen Bild: dpa

Handball-Hoch auf allen Ebenen: Das deutsche Vereins-Quartett zieht im EHF-Pokal geschlossen in die Gruppenphase ein. In der Bundesliga gelingt Flensburg ein Rekordsieg.

          Der deutsche Handball ist mit seiner kompletten Armada in der dritten Qualifikationsrunde des EHF-Cups vertreten. Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen, Pokalsieger SC Magdeburg, Vereinsweltmeister Füchse Berlin und der MT Melsungen haben sich für die Gruppenphase qualifiziert, die am Dienstag ausgelost wird.

          Probleme für die Füchse

          Die größten Probleme des Quartetts hatten die Füchse, die nach dem 29:24 im Hinspiel die zweite Begegnung mit Gorenje Velenje vor 4826 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle mit 29:32 (14:19) verloren. Zur Pause lagen die Slowenen noch mit fünf Toren vorn. Die Füchse kämpften sich jedoch heran und ließen den Rückstand nicht noch einmal über drei Treffer anwachsen. Das reichte zum Sprung in die Gruppenphase.

          Melsungen mit 23 Toren Abstand weiter

          Souverän löste Melsungen die Aufgabe gegen den kroatischen Club HC Zamet. Michael Allendorf steuerte 13 Treffer zum 32:20 (16:11) der Nordhessen bei, die schon das Hinspiel mit 34:23 gewonnen hatten. Trainer Michael Roth hatte schnell wieder den Alltag im Visier: „Wir haben jetzt ein schweres Ligaprogramm vor uns und müssen sehen, dass wir auch mal ein Spiel gewinnen, das nicht auf der Agenda steht. Dazu gibt es am Mittwoch gegen Kiel gleich die erste Gelegenheit.“

          Auch Göppingen und Magdeburg souverän

          Ebenfalls mit zwei Siegen schafften Göppingen und Magdeburg den Sprung in die Gruppenphase: Frisch Auf setzte sich nach dem 33:30 im ersten Duell mit 37:32 (19:17) gegen Pfadi Winterthur aus der Schweiz durch. Magdeburg gewann das zweite Spiel bei RK Nexe aus Kroatien mit 30:27 (14:12). Zuhause hatte sich der SCM mit 31:22 durchgesetzt.

          Löwen wollen Achtelfinale überspringen

          Meister Rhein-Neckar Löwen hat unterdessen in der Vorrunden-Gruppe B der Champions League wieder Platz eins und somit das Überspringen des Achtelfinals im Visier. Die Mannheimer gewannen 29:26 (15:15) bei Vardar Skopje und nahmen Revanche für die 27:33-Heimspielniederlage gegen die Mazedonier. Die Mannschaft liegt nur noch einen Punkt hinter der Tabellenspitze. „Ich bin unheimlich stolz und zufrieden. Skopje ist wohl der Ort in Europa, wo es mit am schwierigsten ist zu gewinnen“, sagte Trainer Nikolaj Jacobsen.

          Kiel holt in der Bundesliga auf

          In der Bundesliga jagten der THW Kiel mit 24:2 Punkten den Löwen (22:2) die Tabellenführung wieder ab. Der Rekordmeister gewann sein Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig nach anfänglichen Problemen 29:25 (18:12). „Phasenweise hat uns Leipzig schwindelig gespielt. Nach einer Weile sind wir dann besser in die Partie gekommen“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason.

          Flensburg feiert Rekordsieg

          Die SG Flensburg-Handewitt hat am Sonntag beim TVB 1898 Stuttgart einen Saisonrekord aufgestellt. Die SG gewann  mit 46:28 (24:12). 46 Tore in einem Spiel gelangen in dieser Serie noch keiner anderen Mannschaft. Bester Werfer war Lasse Svan mit 13 Toren. Die Mannschaft von SG-Trainer Ljubomir Vranjes zeigte von Anfang an Hochgeschwindigkeits-Handball.

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