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Flexibilität in der Pandemie : Bei Anruf Sport

Bereit für den Eiskanal bei Olympia? Der Anruf könnte jederzeit kommen ... Bild: dpa

Die Corona-Pandemie zwingt auch im Sport zu einiger Flexibilität: Ob Handballfreund oder Olympiafan, Omikron schafft ungeahnte Chancen für Ballverliebte und Schlittenfahrer.

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          Klingelt’s? Bei Anrufen mit unbekannter Nummer sollte in diesen Tagen jeder gewarnt sein, der schon mal einen Ball in der Hand gehalten hat: ­Könnte der Handball-Bundestrainer sein, auf der Suche nach Nachschub für die Europameisterschaft. Alfred Gislason ist um seine bisherigen Erfahrungen mit der Nationalmannschaft nun wirklich nicht zu beneiden: Olympia-Verschiebung, Corona-Weltmeisterschaft in Ägypten, Covid-Spiele in Tokio, Omikron-EM in Bratislava.

          Deren Ausgang für die deutsche Mannschaft nicht unwesentlich vom Umfang von Gislasons Telefonspeicher und der Stabilität der WLAN-Router im Mannschaftshotel bei der Gegneranalyse auf digitalen Kanälen abzuhängen scheint. Spitzensport in der Pandemie fordert eingangs ihres dritten Jahres mehr denn je zu nicht unerheblichen Teilen die Fähigkeit zur inneren Flexibilität heraus – wer wüsste es besser als Gislason?

          Aber unter den Sportlern, die sich in den kommenden Tagen PCR-testen lassen, um anschließend zu den Winterspielen zu fliegen, dürfte das Handball-Szenario Unruhe auslösen. Oder anders gesagt: Nicht, dass bald jeder aufs Telefon achten muss, der schon mal auf einem Schlitten saß.

          Christoph Becker
          Sportredakteur.

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