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Handball-EM : Titelverteidiger Spanien kann mit Halbfinale planen

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Nicht aufzuhalten bei der Handball-WM: das spanische Nationalteam um Raul Entrerrios (links) und Viran Morros Bild: Reuters

Auch gegen Österreich setzen sich die Spanier durch und führen ihre Gruppe weiter souverän an. Doch der Europameister zeigt dabei einige Schwächen. Weißrussland gewinnt ebenfalls.

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          Der derzeitige Europameister Spanien kann bei der Handball-EM mit den Planungen für das Halbfinale beginnen. Die Iberer setzten sich im zweiten Hauptrundenspiel gegen Ausrichter Österreich in Wien mit 30:26 (17:16) durch und führen die Tabelle der Gruppe 1 mit sechs Punkten an. Einschließlich der EM 2018 in Kroatien hat Spanien turnierübergreifend die letzten acht Spiele bei einer Europameisterschaft gewonnen.

          Gegen Österreich, am Montag (20.30 Uhr/ARD) Gegner der deutschen Mannschaft, sah der Favorit allerdings in der ersten Halbzeit ganz und gar nicht wie der sichere Sieger aus. Unterstützt von den begeisterten Zuschauern in der Wiener Stadthalle boten die Gastgeber erfolgreich Paroli und gingen mit nur einem Treffer Rückstand in die Pause.

          In der zweiten Halbzeit bauten die Spanier ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Tore aus, doch Österreich mit den beiden Bundesligaspielern Nikola Bilyk (THW Kiel) im Rückraum und Robert Weber (HSG Nordhorn-Lingen) auf Rechtsaußen steckte nie auf. Am Ende entschied die größere Routine und Cleverness zugunsten des Europameisters, der in dem bulligen Linkshänder Jorge Maqueda (6 Tore) seinen besten Werfer hatte. Fünfmal traf Janko Bozovic aus dem halbrechten Rückraum für Österreich.

          Zwei Tage nach der Niederlage gegen Deutschland hatte zuvor Weißrussland seinen ersten Sieg in der Hauptrunde bejubelt und damit seine geringe Halbfinalchance gewahrt. In der Gruppe 1 gewann das Team von Star-Trainer Juri Schewzow gegen Tschechien mit 28:25 (13:11). Tschechien, am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF) Deutschlands letzter Hauptrundengegner, hat mit null Punkten keine Chance mehr auf einen Platz in der Finalrunde.

          Rechtsaußen Mikita Vailupau war mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer der Weißrussen. Für Tschechien erzielte Regisseur Ondrej Zdrahala sieben Tore. Der 36-Jährige wurde anschließend als „Man of the Match“, als bester Spieler der Partie, ausgezeichnet.

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