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Handball-Bundestrainer : Die Wandlung des Christian Prokop

  • -Aktualisiert am

Daumen hoch? Christian Prokop fordert viel von seinen Handballspielern. Bild: dpa

Christian Prokop führt die deutschen Handballer zum dritten Mal in ein großes Turnier. Nach seinem holprigen Start hat der Bundestrainer viel dazugelernt. Doch vor der EM plagen ihn einige Sorgen.

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          Am besten entspannen kann Christian Prokop bei seiner Frau und den beiden Kindern, zu Hause in Leipzig. Die Familie als Kraftzelle für eine anstrengende Europameisterschaft - das ist Prokops Strategie. Denn er weiß, dass er gut vorbereitet und bestens ausgeruht in die EM starten muss. Wie jedes Jahr im Januar warten viele Spiele in wenigen Tagen auf die besten deutschen Handballer. Mit der Fußball-Bundesliga in der Winterpause richten sich viele Blicke auf die Handballer. Vor allem dann, wenn die öffentlich-rechtlichen Sender die Spiele der Deutschen übertragen. So wie bei dieser ersten Dreiländer-Europameisterschaft in Norwegen, Österreich und Schweden (alle Spiele im F.A.Z.-Liveticker zur Handball-EM).

          Es ist Prokops drittes Turnier als Bundestrainer. Er selbst würde den Anfang gern vergessen und direkt zur Heim-WM im Januar 2019 vorspulen. Da zeigten Trainer und Team mitreißenden Handball vor begeisterten Zuschauern und kamen früh ins Halbfinale. Die Stimmung in Berlin und Köln begeisterte Prokop. Den Refrain des Liedes „Chöre“ von Johannes Oerding, den die Fans damals sangen, hört Prokop manchmal immer noch in seinem Kopf.

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