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Handball-EM : Gastgeber Kroatien startet erfolgreich

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Vorteil Kroatien: Die Gastgeber (im Bild setzt sich Domagoj Duvnjak gegen Bojan Beljanski durch) eröffnen die Em mit einem Sieg gegen Serbien Bild: Reuters

Kroatien beginnt die Handball-EM mit einem Sieg gegen Serbien. Frankreich dreht ein enges Spiel. Und auch im Handball heißt es jetzt „Hu“!

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          Gastgeber Kroatien ist mit einem Prestige-Erfolg in die Handball-Europameisterschaft gestartet, die für Deutschland am Samstag mit dem Spiel gegen Montenegro (17.15 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Handball-EM und im ZDF) beginnt. Im hitzigen Duell mit Nachbar Serbien setzten sich die Kroaten am Freitagabend in Split deutlich mit 32:22 (14:9) durch. Luka Stepancic und Manuel Strlek erzielten jeweils sechs und damit die meisten Treffer für die Kroaten, die sich im eigenen Land den Titel zum Ziel gesetzt haben. Der ehemalige Berliner Petar Nenadic war bester Serbe und warf ebenfalls sechs Tore. Die kroatischen Fans hatten vor der Partie die serbische Nationalhymne niedergepfiffen.

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          Im ersten Topspiel des Turniers wendete Weltmeister Frankreich eine Auftaktpleite gerade noch ab. Gegen Mitfavorit Norwegen gewann die Mannschaft von Trainer Didier Dinart dank eines späten Tores von Michael Guigou mit 32:31 (15:17). Bester Schütze seiner Mannschaft war Kentin Mahe von der SG Flensburg-Handewitt mit acht Toren. Für die Norweger war der Ex-Bundesliga-Profi Kent Robin Tönnesen mit sieben Toren am erfolgreichsten.

          Auch im Handball heißt es jetzt „Hu“!

          Deutschlands Testspielgegner Island war zuvor ebenfalls mit einem Achtungserfolg gestartet. Die Isländer setzten sich mit 26:24 (15:8) gegen Rekord-Europameister Schweden durch. Bester Werfer der Mannschaft um Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson von den Rhein-Neckar Löwen war Olafur Andres Gudmundsson mit sieben Toren. Bei den Schweden traf der Flensburger Jim Gottfridsson sechsmal. In der EM-Vorbereitung hatten die Isländer beide Spiele gegen die DHB-Auswahl verloren.

          Parallel dazu verpatzte Österreich seinen Start in das Turnier. Die Österreicher unterlagen Weißrussland in Porec mit 26:27 (12:14). Überragender Akteur der Österreicher war Nikola Bylik vom THW Kiel, dessen acht Treffer aber nicht zum Sieg reichten.

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