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Handball-EM : Dänemark lässt einen Punkt liegen

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Dänemarks Mads Mensah Larsen (rotes Trikot) bleibt in der schwedischen Abwehr hängen Bild: AFP

Im Kampf um das Halbfinale bei der Handball-EM kommt es zum Dreikampf zwischen Deutschland, Dänemark und Spanien. Doch während die Spanier Ungarn besiegen und Selbstvertrauen tanken, müssen sich die Dänen gegen Schweden mit einem Remis begnügen.

          Bei der Handball-EM in Polen kommt es in der zweiten Zwischenrundengruppe zum erwarteten Dreikampf um den Halbfinal-Einzug zwischen Deutschland, Dänemark und Spanien. Die Dänen kamen am Dienstag in Breslau im Skandinavien-Duell gegen den Olympia-Zweiten Schweden nicht über ein 28:28 (15:13) hinaus. Dies war der erste Punktverlust für den zweimaligen Europameister. Mit 7:1 Punkten verteidigte Dänemark die Tabellenführung. Dahinter rangieren mit je 6:2 Zählern Deutschland, auf das die Dänen am Mittwoch im abschließenden Zwischenrundenspiel treffen (18.15 Uhr / live in der ARD und im Handball-EM-Ticker auf FAZ.NET) und Spanien.

          Zuvor hatte der zweimalige Weltmeister Spanien nach Punkten zu Deutschland aufgeschlossen. Der WM-Vierte gewann gegen den Tabellenletzten Ungarn mit 31:29 (15:15). Vor 6500 Zuschauern hatte der Favorit wesentlich mehr Mühe als erwartet gegen die Magyaren, die schon zuvor keine Chance mehr auf das Halbfinale oder einen Platz in der Olympia-Qualifikation hatten. Eine Minute vor Schluss führte Spanien nur mit 29:28. Beste Werfer waren Valero Rivera (5) für Spanien und der neunfache Torschütze Laszlo Nagy für Ungarn.

          Das bedeutet, dass das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson bei einem Sieg über Dänemark auf jeden Fall für das Halbfinale qualifiziert wäre. Spielen die Deutschen und die Dänen remis, müsste Spanien sein letztes Spiel gegen Russland verlieren, damit die DHB-Auswahl in die Runde der letzten Vier einzöge. Bei einer Niederlage wäre Deutschland ausgeschieden und würde das Spiel um den fünften Platz bestreiten.

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