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Handball : Deutsche Teams im Losglück: Internationale Aufgaben lösbar

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Losglück für die deutschen Handball-Teams in den internationalen Wettbewerben: Der TBV Lemgo, VfL Gummersbach, FA Göppingen und die HSG Nordhorn haben gute Chancen, ins Achtelfinale einzuziehen.

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          Losglück für die deutschen Handball-Teams in den internationalen Wettbewerben: Der TBV Lemgo, VfL Gummersbach, FA Göppingen und die HSG Nordhorn haben gute Chancen, ins Achtelfinale einzuziehen.

          Lemgo trifft im EHF-Pokal auf Vojvodina Novi Sad, Gummersbach auf RK Cimos Koper (Slowenien) und Göppingen muß sich mit dem österreichischen Klub WAT Margareten auseinandersetzen. Nordhorn spielt im Europapokal der Pokalsieger gegen den HC Superfund Hard (Österreich). Das ergab die Auslosung am Dienstag in Wien. Die Hin- und Rückspiele finden am 5. und 6. sowie 12. und 13. November statt.

          „Über Novi Sad wissen wir nichts, aber Serbien-Montenegro hat schon viele große Talente hervorgebracht. Wir sind auf jeden Fall gewarnt. Ein Vorteil ist sicher, daß wir zuerst Heimrecht haben“, erklärte TBV-Manager Fynn Holpert. Für Gummersbachs Geschäftsführer Stefan Hecker ist der Gegner Koper „aus der Ferne schwierig zu beurteilen, aber es ist ein attraktives Los“. Davon sprach auch Göppingens Manager Andreas Schweickert: „Der Vorteil ist, daß wir keine lange Anreise haben.“ Nordhorns Manager Bernd Rigterink war ebenfalls „sehr zufrieden“ mit der Auslosung. „Der Gegner liegt uns und den Einzug in die nächste Runde sollten wir schaffen.“

          Auch die drei Frauen-Mannschaften waren mit Fortuna im Bunde. Das vermeintlich schwerste Los erwischte Meister und Pokalsieger 1. FC Nürnberg. Die Franken, die die Qualifikation für die Champions League verpaßt haben, treffen im EHF-Pokal auf GOG Gudme (Dänemark). „Das ist unsere Kragenweite. Das werden zwar enge Spiele, aber die Aufgabe ist lösbar“, sagte Trainer Herbert Müller. Im selben Wettbewerb spielt die DJK/MJC Trier nach der WM-Pause am 7. und 8. sowie 14. und 15. Januar 2006 gegen AKABA San Pedro (Spanien). „Das ist machbar“, erklärte Vorstandsmitglied Martin Rommel. „Unser Vorteil ist, daß wir das Rückspiel zu Hause haben.“

          Das Ticket für die Runde der besten 16 kann unterdessen Bayer Leverkusen fast sicher buchen. Gegen den türkischen Verein Anadolu U.S.C ist das Team hoher Favorit. „Wir können es zumindest besser machen als die Fußballer“, meinte Trainerin Renate Wolf. Als einziger der elf Männer- beziehungsweise Frauen-Bundesligavereine ist der Buxtehuder SV für das Challenge-Cup-Achtelfinale (11./12. - 18./19. Februar) gesetzt.

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