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Handball : Bundesligist TV Großwallstadt gründete eine AG

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Unter der Bezeichnung „TV Großwallstadt Handball AG“ wird die vom Bundesligisten gegründete Aktiengesellschaft in Zukunft den Spielbetrieb des Traditionsvereins übernehmen.

          Handball-Bundesligist TV Großwallstadt hat am 1. Juli eine Aktiengesellschaft gegründet, die künftig den Spielbetrieb des mainfränkischen Traditionsvereins als „TV Großwallstadt Handball AG“ führt. Dies teilte der Club erst am Montag mit.

          Der Hauptverein TV Großwallstadt muss laut Statuten des Deutschen Handball-Bundes (DHB) 26 Prozent der Aktien halten, um die Bundesliga-Lizenz beantragen zu können. Die restlichen 74 Prozent des Stammkapitals von 50 000 Euro (97 790 Mark) verteilen sich derzeit auf drei nicht näher benannte Personen.

          Die neue Gesellschaftsform wird als so genannte „Kleine AG“ angegeben. Die Papiere können weder öffentlich notiert noch an der Börse gehandelt werden. Ab sofort sind die vinkulierten Vorzugsaktien zum Ausgabekurs von 50 Euro pro Stück erhältlich. Vorerst werden 1.000 Stück aufgelegt, wie Georg Ballmann als einer der drei Vorstände neben Siggi und Uschi Roch am Montag in Großwallstadt erklärte.

          Die nicht stimmberechtigten Aktionäre erhalten als Gegenleistung für den Kauf „verschiedene Vorzüge in Form von Sonderkonditionen“ bei Einkäufen bei den derzeitigen Vertragspartnern der AG. Sie haben kein Wahlrecht bei der jährlichen Hauptversammlung, können aber „Anregungen oder sonstige Stellungnahmen einbringen“, hieß es.

          Zielsetzung der AG-Gründung ist, mit die Grundlage für den Fortbestand der Bundesliga-Zugehörigkeit zu schaffen.

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