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Giro d’Italia : Roglic verliert Anschluss auf Königsetappe

  • Aktualisiert am

Widrige Bedingungen bei der Königsetappe: Wind und Wetter zwischen Lovere und Ponte Di Legno Bild: AFP

Der ecuadorianische Radprofi Richard Carapaz verteidigt auf der Königsetappe sein Rosa Trikot mit Bravour. Der frühere Skispringer Primoz Roglic büßt dagegen im strömenden Regen viel Zeit ein.

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          Der slowenische Radprofi Primoz Roglic hat auf der Königsetappe beim 102. Giro d’Italia wertvolle Zeit verloren und wird im Kampf um den Gesamtsieg immer weiter abgehängt. Auf dem 16. Teilstück über 194 Kilometer von Lovere nach Ponte di Legno verlor der frühere Skispringer an diesem Dienstag auf dem rampenartigen Mortirolo-Pass den Anschluss an seine Rivalen Richard Carapaz (Ecuador) und Vincenzo Nibali (Italien). Im Ziel betrug sein Rückstand auf den Tagessieger Giulio Ciccone (Italien) 3:02 Minuten, in der Gesamtwertung fiel er damit auf Rang drei zurück (+2:09) zurück.

          Rosa-Träger Carapaz liegt nach einer abermals höchst couragierten Leistung nun mit 1:47 Minuten Vorsprung auf Nibali in Führung. Der seit Samstag führende Carapaz ließ seinen schärfsten Konkurrenten nie aus den Augen, fuhr am Hinterrad des zweimaligen Giro-Siegers als Sechster ins Ziel und hat weiter gute Chancen, als erster Ecuadorianer der Geschichte die traditionsreiche Rundfahrt zu gewinnen.

          Neuer Vierter ist der Spanier Mikel Landa (+3:15) vor dem Niederländer Bauke Mollema (+5:00). Einen ähnlichen Rückschlag wie Roglic erlebte Simon Yates (Mitchelton-Scott). Der Brite bleibt zwar Gesamt-Achter, sein Rückstand auf Carapaz wuchs aber um mehr als eine Minute auf 6:46 Minuten an.

          Den Tagessieg bei Regen und Nebel sicherte sich Ausreißer Ciccone, der sich im Zieleinlauf gegen Jan Hirt aus Tschechien durchsetzte. Beide hatten sich schon früh mit einer Ausreißergruppe vom Hauptfeld abgesetzt und machten am Ende den Kampf um den Etappenerfolg unter sich aus.

          Der Tagessieger: Giulio Ciccone

          Widrige Verhältnisse und Kälte setzten den Profis zum Start in die dritte und letzte Giro-Woche zu. Ganz so anspruchsvoll wie befürchtet geriet die Etappe indes nicht: Aufgrund der Schneemassen und der anhaltenden Lawinengefahr war die Strecke im Vorfeld etwas abgeschwächt worden und führte nicht mehr über den klirrend kalten Gaviapass, dem auf 2618 Meter geplanten Dach des Giro. Hohe Schneewände türmten sich dort entlang der Strecke. Dennoch sorgte das üble Wetter immer wieder für Gefahr.

          Die 17. Etappe führt das Feld am Mittwoch nach Südtirol. Über Bozen und Brixen führt der Weg über 181 Kilometer in die Biathlon-Hochburg Antholz. Für Carapaz (Team Movistar), Nibali (Bahrain-Merida) und Roglic (Team Jumbo Visma) gibt es bis Samstag weitere Chancen in den Bergen. Am Sonntag endet der Giro mit einem Zeitfahren in Verona.

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