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Gewichtheber-WM : Asiatische Dominanz - Polnisches Doping

  • Aktualisiert am

Platz zwei trotz Weltrekord: Li Xuejiu Bild: dpa

Die Chinesin Zhijuan Song, Song Hui Ri aus Nordkorea und deren Landsmann Yong Su haben bei der Gewichtheber-WM den asiatischen Siegeszug fortgesetzt.

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          Mit zwei Weltmeistertiteln im olympischen Zweikampf haben Nordkoreas Athleten am zweiten Tag der Gewichtheber- Weltmeisterschaften in Warschau aufgetrumpft.

          Bei den Frauen gewann am Mittwoch Ri Song Hui mit 225,0 kg (Reißen 97,5/Stoßen 127,5) die Gewichtsklasse bis 53 kg. Ri wurde zudem Weltmeisterin im Reißen. Ihr Teamkollege Im Yong Su sicherte sich den Titel in der Kategorie bis 62 kg mit 315,0 kg und eroberte zudem die Goldmedaille in der Teildisziplin Stoßen (175,0).

          Silber trotz Weltrekord

          In dem bei Olympischen Spielen ausschließlich gewerten Zweikampf verwies der Koreaner den Chinesen Le Maosheng (310,0 kg) auf Platz zwei. Zwar gewann der 24-Jährige die Goldmedaille im Reißen (140,0), doch in seiner Paradedisziplin Stoßen kam Weltrekordhalter Le (182,5) nur auf Platz drei (170,0).

          Für einen Weltrekord sorgte in der 53-kg-Klasse der Frauen die Chinesin Li Xuejiu mit 127,5 kg im Stoßen. Sie verbesserte damit die alte Bestmarke ihrer Landsmännin Yang Xia um 2,5 kg. Am Vortag hatte die erst 17-jährige Chinesin Wang Mingjuan alle drei Weltrekorde in der Kategorie bis 48 kg verbessert. Im Zweikampf reichte es für Li allerdings nur zur Silbermedaille (222,5 kg).

          Titelverteidigerin auf der „Strafbank“

          Zweikampf-Gold gab es anschließend für Lis Teamgefährtin Song Zhijuan in der Kategorie bis 58 kg. Die 22-jährige Chinesin brachte 230,0 kg in die Wertung und siegte mit 17,5 kg Vorsprung vor Wandee Kameaim aus Thailand (212,5). Song komplettierte ihren Erfolg mit den Titelgewinnen in den Teildisziplinen Reißen (105,0) und Stoßen (125,0).

          Titelverteidigerin Aleksandra Klejnowska aus Polen verfolgte den Wettkampf auf der „Strafbank“. Die 20 Jahre alte Europameisterin war bei einer Trainingskontrolle im April dieses Jahres gemeinsam mit ihrer Mannschaftskameradin Dominika Misterska des Dopings überführt worden. Ein Gnadengesuch hatte der Weltverband IWF am Dienstag abgelehnt. Beide Athletinnen sind für zwei Jahre gesperrt worden.

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