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Zweite Fußball-Bundesliga : Cottbus und Union Berlin trennen sich torlos

  • Aktualisiert am

Hart umkämpfte Bälle: Der Cottbuser Marco Kurth (links) hat gegen Karim Benyamina von Union Berlin das Nachsehen Bild: dpa

Der Aufstiegskandidat und das vermeintliche Kellerkind begegnen sich auf Augenhöhe: In einem ausgeglichenen Spiel mit vielen Zweikämpfen trennen sich Cottbus und Union Berlin am Montagabend torlos unentschieden.

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          Energie Cottbus hat im Aufstiegs-Rennen der zweiten Fußball-Bundesliga Punkte liegen gelassen. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz kam am Montagabend gegen den 1. FC Union Berlin nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Damit kletterten die Lausitzer zwar auf den sechsten Tabellenplatz, konnten von den Patzern der Konkurrenz aus Aue, Duisburg und Fürth aber nicht weiter profitieren.

          Vor 12.240 Zuschauern zeigten beide Teams ein ausgeglichenes und phasenweise recht ansehnliches Spiel, in dem auch Union einige Chancen für eine Überraschung hatte. Für die personell angeschlagenen Berliner wird es nun im Abstiegskampf immer enger: Nur noch ein Zähler trennt die „Eisernen“ von Relegationsplatz 16.

          Nach dem bitteren 0:4 in Augsburg hatte Cottbus-Trainer Wollitz von seinen Schützlingen eine Reaktion gefordert und drei Punkte gegen Union als ganz klar als Marschroute ausgegeben. Die Berliner dagegen wollten den Cottbusern mit viel Pressing und schnellen Gegenstößen einen Strich durch die Rechnung machen. Das gelang Union zunächst: Schon in den ersten Minuten bewahrte Energie-Torhüter Thorsten Kirschbaum seine Vorderleute mit Paraden gegen Bernd Rauw (2.) und Christian Stuff (3.) vor dem Rückstand.

          Auf Augenhöhe

          Der Aufstiegskandidat und das vermeintliche Kellerkind begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich viele Zweikämpfe. Die größte Chance zur Führung vor der Pause hatte der Zweitliga-Toptorjäger Nils Petersen, der in der 14. Minute freistehend per Kopf an Union-Schlussmann Jan Glinker scheiterte.

          Gegen Ende der ersten 45. Minuten verflachte das Match, Tormöglichkeiten blieben aus. Die Berliner, die auf acht verletzte Profis verzichten mussten, kamen in der zweiten Halbzeit besser aus der Kabine und hatten abermals die erste Großchance: Nach einem groben Abwehrfehler kam Dominic Peitz im Strafraum frei zum Abschluss, schoss den Ball aber am Tor vorbei.

          Auf der anderen Seite war es wieder Petersen, der mit einem Schuss im Strafraum sein Glück versuchte, aber an Torwart Christoph Menz scheiterte - nicht das einzige Mal an diesem bitterkalten Abend im Stadion der Freundschaft. Ein Freistoß des eingewechselten Jiayi Shao an die Union-Querlatte (83.) war der letzte Aufreger der Partie, die schließlich torlos zu Ende ging.

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