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Zweite Bundesliga : Paderborn ist erstklassig, Dresden drittklassig

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Willkommen in der Bundesliga: der SC Paderborn hat es geschafft Bild: REUTERS

Der SC Paderborn steigt erstmals in die Fußball-Bundesliga auf. Greuther Fürth hat noch die Chance, in zwei Relegationsspielen gegen den Hamburger SV die Rückkehr zu schaffen. Für Dresden ist alle Hoffnung dahin, während sich Bielefeld noch vor dem Abstieg retten kann.

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          Für den SC Paderborn ist ein Fußball-Märchen wahr geworden. Mit dem 2:1 (2:1) über den VfR Aalen machte der Provinzclub aus Ostwestfalen einen der ungewöhnlichsten Aufstiege der Bundesliga-Historie perfekt. Das Team von Trainer André Breitenreiter wahrte am Sonntag vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Benteler-Arena dank der Tore von Marc Vucinovic (14. Minute) und Mario Vrancic (21.) den Zwei-Punkte-Vorsprung auf die SpVgg Greuther Fürth und wird damit zum 53. Debütanten im Fußball-Oberhaus. Den Führungstreffer für die Gäste erzielte Joel Pohjanpalo (9.).

          Die Erfolgsstory überrascht selbst die kühnsten Optimisten. Trotz eines geringen Etats von nur 6,2 Millionen Euro sicherte sich Paderborn hinter dem 1. FC Köln den zweiten Tabellenplatz. Ein starker Saison-Endspurt mit zuletzt nur einer Niederlage in zehn Spielen ebnete dem Verein den Weg ins Glück.

          Auch im vorerst letzten Zweitliga-Spiel erwies sich die Mannschaft als nervenstark und steckte den Rückstand durch den Finnen Pohjanpalo schnell weg. Fünf Minuten später bereitete Vrancic den Ausgleich durch Vucinovic vor, danach vollendete er selbst zum 2:1. Es war zugleich der Endstand, um den Paderborn in Hälfte zwei bis zum Abpfiff gegen engagierte Aalener zittern musste.

          Fürth in der Relegation gegen den HSV

          Greuther Fürth peilt in zwei Relegationsspielen gegen den Hamburger SV die direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga an. Die Franken verpassten trotz des 2:0 (0:0)-Sieges gegen den SV Sandhausen zwar den direkten Aufstieg, bekommen als Tabellendritter der 2. Liga aber noch weitere Chancen gegen den Erstliga-Drittletzten aus Hamburg.

          Ilir Azemi (52. Minute) und Zoltan Stieber (83.) sicherten nach einer mäßigen Vorstellung den 19. Saisonsieg. Die Franken müssen in der Relegation zunächst am Donnerstag nach Hamburg reisen, das Rückspiel gegen den Erstliga-Dino am Sonntag wird dann in Fürth ausgetragen.

          Feuerwerkskörper sorgen für Unterbrechung

          Dynamo Dresden steigt aus der 2. Fußball-Bundesliga ab. Im entscheidenden Duell unterlagen die Sachsen am Sonntag daheim gegen Arminia Bielefeld mit 2:3 (0:1). Fabian Klos (41./63.) brachte die Bielefelder vor 29 608 Zuschauern mit einem Doppelpack in Front. Mickael Poté (65.) und Robert Koch (75.) schafften den Dresdner Ausgleich, ehe Kacper Przybylko (76.) das entscheidende 3:2 für die Ostwestfalen gelang, die nun in zwei Relegationsspielen auf Darmstadt 98 treffen. Thomas Hübener (37.) und Dynamos Cheikh Gueye (59.) sahen in der umkämpften Partie Gelb-Rot.

          Wegen des Werfens von Feuerwerkskörpern war das Spiel in der zweiten Halbzeit für 15 Minuten von Schiedsrichter Manuel Gräfe unterbrochen worden. Bielefeld zeigte sich in der ersten Halbzeit zielstrebiger im Spiel nach vorn. Vor dem Treffer, bei dem die gesamte Dresdner Abwehr nicht gut aussah, hatten bereits Tom Schütz (11.) und Klos (13.) gute Chancen verstreichen lassen. Bei einem Kopfball von Klos an den Innenpfosten in der Nachspielzeit lag sogar das 0:2 in der Luft. Dynamo agierte zu zaghaft und hatte nur durch Gueye unmittelbar vor dem Gegentor eine vielversprechende Möglichkeit. Nach dem Wechsel überschlugen sich die Ereignisse. Nach dem 2:0 der Arminen und der Spielunterbrechung schien Dynamo den Kontrahenten noch zu überrollen, doch Przybylkos Treffer zerstörte die Hoffnungen des Gastgebers auf das Erreichen der Relegation.

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