https://www.faz.net/-gtl-7h5ew

Zweite Bundesliga : Nur Unentschieden für FCK

  • Aktualisiert am

Fruchtloses Ringen um den Ball: Kaiserslauterns Alexander Ring (l) und Markus Karl (r) mit Andre Fomitschow von Cottbus. Bild: dpa

Im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Franco Foda kommen die „Roten Teufel“ gegen Energie Cottbus nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus und verpassen den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga.

          1 Min.

          Der Trainerwechsel beim 1. FC Kaiserslautern hat noch keine Früchte getragen. Vier Tage nach der Trennung von Franco Foda kamen die „Roten Teufel“ am Montagabend daheim gegen Energie Cottbus nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus und verpassten den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga.

          Vor 25.460 Zuschauern gingen die Gäste durch Ivica Banovic (8. Minute, Foulelfmeter) und Marco Stiepermann (45.) zweimal in Führung. Markus Karl (23.) und Simon Zoller (57.) schafften jeweils den Ausgleich für den FCK. Die Hausherren mussten mehr als 80 Minuten in Unterzahl agieren, weil Florian Dick in der siebten Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Interimscoach Oliver Schäfer erwischte damit einen durchwachsenen Einstand.

          Mit Moral zum Punktgewinn

          Wie lange Schäfer bei den Pfälzern in der Verantwortung steht, ist noch offen. „Wir möchten uns Zeit lassen“, sagte FCK-Vorstandsboss Stefan Kuntz vor der Partie bei „Sport1“. Man habe keinen „Zeitdruck“, sagte der Europameister von 1996, der zugleich Gespräche mit anderen Kandidaten bestätigte. „Da sind wir dran.“ Der entlassene Foda hatte Kuntz zuvor heftig kritisiert und im Interview mit „Sport1.de“ fehlenden „Respekt, Stil und Anstand“ bei seiner Entlassung bemängelt.

          Nach den turbulenten Tagen rund um die Foda-Entlassung begann auch die Partie gegen Cottbus für den FCK denkbar schlecht. Nach nicht einmal sieben Minuten fanden sich die Hausherren bereits in Unterzahl wieder, nachdem Dick wegen einer Notbremse gegen Marc-André Kruska die Rote Karte gesehen hatte. Banovic verwandelte den fälligen Strafstoß zur Gästeführung.

          Die „Roten Teufel“, die auf ihren gesperrten Torjäger Mo Idrissou verzichten mussten, wirkten erst einmal geschockt. Erst nach rund 20 Minuten hatten die Gastgeber den ersten Frust überwunden und kamen durch einen Kopfball von Karl zum Ausgleich. Doch wie aus dem Nichts brachte Stiepermann Cottbus kurz vor der Pause wieder in Führung. Nach dem Seitenwechsel bewies der FCK abermals Moral und kam durch Zoller wieder zum Ausgleich. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

          Weitere Themen

          Rhein-Derby vor leeren Rängen Video-Seite öffnen

          Düsseldorf gegen Köln : Rhein-Derby vor leeren Rängen

          Am Wochenende trifft Fortuna Düsseldorf auf den 1. FC Köln. Doch auch das Rhein-Derby muss in dieser Saison ohne die Fans stattfinden. Doch auch als Geisterspiel sei das Aufeinandertreffen der beiden Vereine etwas Besonderes, wie beide Trainer beteuerten.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.