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Zweite Bundesliga : Fürther Erfolgsserie - Frankfurter Negativtrend

  • Aktualisiert am

Später SIeg für Aachen: Auer (l.) und Stieber jubeln Bild: dpa

Greuther Fürth hält Anschluss an die Aufstiegsplätze in der Zweiten Bundesliga. Der FSV Frankfurt schafft hingegen nicht die Kehrtwende. Die Zweite Bundesliga am Samstag.

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          Die SpVgg Greuther Fürth hat ihren personellen Problemen getrotzt und Anschluss an die Aufstiegsplätze in der 2. Fußball-Bundesliga gehalten. Mit dem letzten Aufgebot kamen die Franken unter Trainer Mike Büskens am Samstag im Verfolger-Duell gegen Energie Cottbus zu einem 3:1 (1:0) und dürfen weiter vom Aufstieg in die Bundesliga träumen. Sercan Sararer (19. Minute/75.) und Burak Kaplan (73.) sorgten für die Treffer der Hausherren. Für die Gäste war Nils Petersen mit seinem 14. Saisontor (60.) zur Stelle. Cottbus verliert die Aufstiegsränge allmählich aus den Augen. (siehe auch: Ergebnisse, Tabelle, Statistik - Die zweite Bundesliga im Überblick)

          Gleich auf sechs Stammkräfte mussten die Franken vor 6430 Zuschauern verzichten, doch dies war den Hausherren in der guten Zweitliga-Partie kaum anzumerken. In der ersten Hälfte dominierte Fürth und hatte auch die besseren Torchancen, von denen Sarerer früh eine per Kopf zur Führung nutzte. Nach dem Wechsel wurden die Lausitzer zunächst agiler und wurden durch den Ausgleich belohnt. Doch die wacker kämpfenden Franken ließen nicht locker. Erst traf der kurz zuvor eingewechselte Kaplan per feinem Freistoß, wenig später war erneut Sararer zur Stelle und machte endgültig alles klar.

          Frankfurter Negativtrend

          Der FSV Frankfurt hat seinen Negativtrend in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Am Samstag unterlag die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Boysen bei Alemannia Aachen mit 1:2 (0:1) und blieb auch im vierten Spiel hintereinander ohne Sieg. Vor 15 813 Zuschauern im Aachener Tivoli-Stadion waren Timo Achenbach (36. Minute) und Benjamin Auer (82.) für die Hausherren erfolgreich, für Frankfurt traf Jürgen Gjasula (69.). Die Alemannia festigte ihre Position im Tabellen-Mittelfeld. Aachen begann druckvoll und war die dominierende Elf. Zwingende Torchancen erspielte sich das Team von Coach Peter Hyballa zunächst allerdings keine. Erst ein beherzter Schuss aus 31 Metern von Achenbach brachte die Führung.

          Es läuft nicht beim FSV: Frankfurt verliert in Aachen

          Frankfurt kam erst nach dem Rückstand besser ins Match, Alemannia-Keeper David Hohs konnte allerdings gute Möglichkeiten durch Aziz Bouhaddouz (42.) und Stefan Hickl (43.) entschärfen. Im zweiten Abschnitt erhöhte Frankfurt das Tempo, schaffte die Wende aber nicht. Nachdem Sascha Mölders (56.) an die Latte geköpft hatte, markierte Gjasula zwar den Ausgleich, doch dann nutzte Auer eine Vorarbeit von Zoltan Stieber zum Siegtreffer.

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