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Zweite Bundesliga : Dresden unterliegt im Kellerduell

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Schmerzhaft: Lynel Kitambala und Dynamo Dresden verlieren deutlich gegen Bochum Bild: dpa

Trotz zahlreicher Großchancen verliert Dynamo 0:3 gegen den VfL Bochum und rutscht auf den Relegationsplatz ab. Im zweiten Spiel kann Hertha BSC in Paderborn spielerisch zwar nicht überzeugen - gewinnt aber dennoch 1:0.

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          Dynamo Dresden hat den erhofften Heimsieg im Kampf um den Klassenverbleib deutlich verpasst. Gegen den ebenfalls im Tabellenkeller steckenden VfL Bochum verloren die Sachsen am Samstag mit 0:3 (0:2) und rutschten auf den Relegationsplatz ab. Vor 20.660 Zuschauern machten Mirkan Aydin (17.), Christoph Dabrowski (25.) und Christoph Kramer (88.) den zweiten Auswärtserfolg für die Bochumer perfekt, die in der Tabelle an Dresden vorbeizogen. Nach einer Tätlichkeit sah der Bochumer Holmar Oern Eyjolfsson in der 36. Minute die Rote Karte.

          Hertha zum sechzehnten Mal ungeschlagen

          Die numerische Überlegenheit konnte Dynamo aber nicht ausnutzen, zumal Dresdens Sebastian Schuppan nach wiederholtem Foulspiel (67.) mit Gelb-Rot ebenfalls vom Platz musste. Dresden hatte allein in den ersten elf Minuten sechs Großchancen. Der in Bochums Startelf gerückte Keeper Michael Esser war jedoch nicht zu bezwingen. Nach der Pause verlor Dresden den spielerischen Faden, während Bochum die Führung nur noch verwaltete.

          Abgedrängt: Paderborns Yilmaz (hinten) hat gegen Berlins Niemeyer das Nachsehen
          Abgedrängt: Paderborns Yilmaz (hinten) hat gegen Berlins Niemeyer das Nachsehen : Bild: dpa

          Hertha BSC hat den Bundesliga-Aufstieg weiter fest im Visier. Am Samstag setzten sich die Berliner mit 1:0 (0:0) beim SC Paderborn durch und festigten zum Auftakt der Rückrunde in der zweiten Liga den zweiten Tabellenplatz. Vor 9416 Zuschauern war Adrian Ramos (65. Minute) erfolgreich für die Hertha. Das Team von Trainer Jos Luhukay konnte zwar spielerisch nicht überzeugen, blieb aber auch im 16. Match nacheinander ohne Niederlage. Die Paderborner, die seit vier Partien auf einen Sieg warten, konnten ihren Abwärtstrend nicht stoppen.

          Die heimischen Ostwestfalen zeigten zunächst keinen Respekt und setzten die Gäste unter Druck. Einen Kopfball von Thomas Bertels (13.) parierte Hertha-Keeper Thomas Kraft allerdings. Die Berliner fanden in der ersten Hälfte nicht zu ihrem Rhythmus, lediglich ein Freistoß durch Marcel Ndjeng (27.) sorgte für Gefahr. Im zweiten Abschnitt erarbeitete sich die Luhukay-Elf die Spielkontrolle. Ramos nutzte eine Unsicherheit in der Paderborner Abwehr zum Siegtreffer. Für die Hausherren traf Alban Meha (80.) die Latte.

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