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Zwei Fußbalfreunde : Der „Kaiser“ besucht den Papst

  • Aktualisiert am

Für Beckenbauer war es „ein Höhepunkt in meinem Leben” Bild: dpa/dpaweb

Franz Beckenbauer hat Papst Benedikt XVI. besucht. „Dies war einer der bewegendsten Momente meines Lebens“, sagte der „Kaiser“ hinterher. Der 60jährige besuchte das Kirchenoberhaupt im Rahmen seiner „Welcome“-Reise in alle 31 WM-Teilnehmer-Länder.

          Papst Benedikt XVI. ist am Mittwoch mit Franz Beckenbauer und Rudi Völler zusammengetroffen. Der Papst begrüßte die Spitze des WM-Organisationskomitees, darunter auch Wolfgang Niersbach und Berater Fedor Radmann, nach der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Beckenbauer bezeichnete die Begegnung anschließend als einen „Höhepunkt in meinem Leben“. Er habe Benedikt XVI. als „sehr fußballinteressiert“ erlebt.

          Der Papst habe ihn von sich aus auf die Vorbereitungen der Fußball-WM 2006 in Deutschland angesprochen und sich nach den Stadien und der Nationalmannschaft erkundigt. Das Kirchenoberhaupt wolle sich die wichtigsten Spiele anschauen, so der Kaiser vor Journalisten. Die Rom-Visite gehört zu den „Welcome“-Reisen des Organisationskomitees in die 31 WM-Teilnehmer-Länder. Beckenbauer war am Dienstag von Lissabon nach Rom gekommen.

          „Großartiger Vertreter der christlichen Welt“

          „Es war das erste Mal, daß ich einem Papst die Hand schütteln konnte, und noch dazu einem sehr sympathischen, der eine unglaubliche Würde und Ruhe ausstrahlt“, betonte Beckenbauer. Er bewundere den 78jährigen als einen „großartigen Vertreter der christlichen Welt“. Er wünsche ihm ein langes Leben, denn „die Menschheit braucht ihn nötiger denn je“.

          Unterschiedliche Einschätzungen gab es Beckenbauer zufolge offenbar zum Zustand des deutschen Teams. Der Papst habe gemeint, daß die Mannschaft im Augenblick sehr gut sei. „Ich habe ihm geantwortet, daß sie auf dem Weg ist, eine gute Mannschaft zu werden“, so der Präsident der WM-Vorbereitungskomitees.

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