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Zlatan Ibrahimovic : „Sie sagten, es sei vorbei. Ich sagte: NEIN!“

  • -Aktualisiert am

Ein Mann im Mittelpunkt: Zlatan Ibrahimovic zieht beim AC Mailand alle Blicke auf sich. Bild: AP

Zlatan Ibrahimovic wird in der Fußballwelt verachtet und verehrt. Das liegt an seinem unverschämt zur Schau getragenen Selbstbewusstsein. Er ist aber nicht nur ein wandelndes Super-Ego, wie er derzeit beweist.

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          Die Geschichte, die sie sich derzeit in Mailand erzählen, geht so: Zwei Tage vor Weihnachten, Atalanta Bergamo empfängt in der Serie A den AC Mailand. Das Spiel endet 5:0. Während sie in Bergamo von Höhepunkt zu Höhepunkt eilen, folgt beim 18-maligen italienischen Meister ein Rückschlag auf den anderen. Früher lautete die ungeschriebene Regel einmal: Mailand verliert nicht gegen Bergamo. Jetzt verliert Mailand nicht nur, es geht unter. Die Tifosi sind außer sich, das Management ist geschockt, die Mannschaft verunsichert. Sportdirektor Paolo Maldini greift zum Telefon und ruft eine Nummer in den Vereinigten Staaten an, es muss jetzt etwas geschehen, so kann es nicht weitergehen. Am anderen Ende der Leitung antwortet eine tiefe Stimme: „Ich bin Ibra.“ Maldini antwortet: „Ibra, du musst uns helfen.“ Und tatsächlich, Ibra hilft.

          Normalerweise gehen solche Experimente schief. Es ist große Not am Mann, ein Heilsbringer wird gesucht. Ein Mann, der ganz alleine den Karren aus dem Dreck zieht, mit welchen Mitteln auch immer. Nun ist einige Zeit vergangen. Zlatan Ibrahimovic ist bereits die dritte Woche beim AC Mailand – und der Plan funktioniert ganz offensichtlich. Bisher zumindest. Vom Beinahe-Abstiegskandidaten ist der legendäre Verein plötzlich wieder ein ernst zu nehmender Gegner geworden. Und alles nur wegen ihm: Ibra. Fast zu schön, um wahr zu sein.

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