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Revanche von Ibrahimovic : „Auf diesen Moment habe ich vier Jahre gewartet“

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Duell in Mailand: Zlatan Ibrahimovic (Mitte) und Marco Materazzi Bild: Picture-Alliance

Zinedine Zidane war nicht das einzige „Opfer“ von Fußball-Raubein Marco Materazzi. Auch Zlatan Ibrahimovic litt unter ihm. Nun erzählt der Schwede eine bemerkenswerte Episode über seine Rache an Materazzi.

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          Die beiden Fußball-Haudegen Zlatan Ibrahimovic und Marco Materazzi verbindet eine jahrelange und intensive Fehde. Der Schwede (38) hat nun in der italienischen Zeitschrift „GQ“ eine bemerkenswerte Episode davon erzählt. In einem Derby 2010 habe er als Stürmer des AC Mailand den Inter-Verteidiger Materazzi eine lange herbeigesehnte Rache zukommen lassen. „In der zweiten Halbzeit attackierte mich Materazzi, woraufhin ich ihn mit einer Teakwondo-Aktion traf und ins Krankenhaus schickte.“ Inters Dejan Stankovic habe ihn nach dem Warum gefragt. „Ich antwortete: Auf diesen Moment habe ich vier Jahre gewartet“, sagte Ibrahimovic.

          Die Vorgeschichte des Vorfalls: Als Ibrahimovic 2006 für Juventus Turin spielte, sei er von Materazzi übel gefoult worden und musste ausgewechselt werden. Kurz danach wurden die beiden bei Inter Mailand Teamkollegen, ihre Animositäten blieben aber. Nach drei Jahren ging Ibrahimovic zum FC Barcelona, kehrte nur eine Saison später, 2010, aber in die Serie A zurück zum AC Mailand – und bekam seine Revanche. Für den Tritt bekam Ibrahimovic damals übrigens nur die Gelbe Karte.

          Materazzi (46) sei ein „böser“ Verteidiger gewesen, der einem „wirklich weh tun wollte“. Neben seiner ruppigen Spielweise wurde er vor allem wegen des WM-Finales 2006 weltberühmt, als er Frankreichs Star Zinedine Zidane beleidigte und daher von dem früheren Weltfußballer bei dessen letztem Spiel mit einem Kopfstoß zu Boden gestreckt wurde. Materazzi konterte übrigens prompt auf die Ibrahimovic-Aussagen und stellte bei Instagram ein Bild von Inters Champions-League-Triumph 2010 online. Darunter dankte er Ibrahimovic ironisch: „Ohne dich hätten wir nie GEWONNEN.“ Der Schwede hatte Inter vor jener Saison in Richtung Barcelona verlassen – um die Champions League zu gewinnen.

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