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Klare Worte von Wolfsburg : „Wir sind nicht Bayern München“

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Fast schon grimmige Freude über den Sieg: Wolfsburgs Wout Weghorst (Mitte) schoss sein Team in der Ukraine zum Erfolg. Bild: AFP

Mönchengladbach ist noch nicht durch, Frankfurt muss auch noch zittern – nur Wolfsburg hat von den drei deutschen Klubs vorzeitig die Gruppenphase der Europa League überstanden. Das „Wie“ war den „Wölfen“ in der Ukraine egal.

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          Vielleicht klappt es ja jetzt im Februar mit einem großen, namhaften Gegner. Manchester United statt PFK Olexandrija. Oder FC Sevilla statt KAA Gent. Der VfL Wolfsburg hat jedenfalls seine „Hausaufgaben erledigt“, wie es sein Trainer Oliver Glasner formulierte, und sich am Donnerstagabend durch einen 1:0 (1:0)-Sieg in der Ukraine als erster Fußball-Bundesligaverein vorzeitig für die K.o.-Runde der Europa League qualifiziert.

          Europa League

          Die beginnt am 20. und 27. Februar mit einer Zwischenrunde. Die zwölf Gruppensieger sowie die vier besten Drittplatzierten aus der Champions League bekommen dann einen der zwölf Gruppenzweiten oder einen von vier weiteren „Absteigern“ aus der „Königsklasse“ zugelost.

          „Wir sind sehr glücklich“, sagte VfL-Kapitän Josuha Guilavogui. „Unser Ziel war die K.o.-Runde – das haben wir geschafft. Es ist egal, wie wir gewonnen haben. Wir sind nicht Bayern München und können jedes Spiel 4:0 gewinnen.“

          Entscheidend für den Sieg gegen Olexandrija war wieder einmal ein Treffer von Torjäger Wout Weghorst, der diesmal in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Foulelfmeter traf (45.+1). Der Wolfsburger Auftritt in der EM-Arena von Lwiw war ein Spiegelbild der gesamten bisherigen Gruppenphase, weil der VfL lange Zeit alles im Griff hatte und den Gegner dann in der zweiten Halbzeit wieder aufkommen ließ.

          Auch das Weiterkommen in dieser Gruppe I stand nach einem erfolgreichen Auftakt und den beiden Rückschlägen gegen den belgischen Spitzenreiter Gent zwischenzeitlich in Frage. Am Ende erreichten die „Wölfe“ ihr Ziel aber schon vor dem letzten Gruppenspiel am 12. Dezember gegen AS Saint-Etienne.

          Dann kann der Volkswagen-Klub sogar noch Gruppensieger werden, falls Gent parallel gegen Olexandrija patzt. Trainer Glasner wehrt sich aber vor allem gegen den Eindruck, dass sein Team nur mit geringem Aufwand durch eine schwache Gruppe gestolpert sei. „Es zeichnet uns aus, dass wir die einzige Mannschaft sind, die hier in der Gruppenphase in Lwiw gewonnen hat“, sagte der Österreicher. „Dafür ein großes Kompliment an die Mannschaft. Wir haben nach der Länderspiel-Pause das zweite Spiel zu Null gewonnen. Und wir haben vorzeitig die K.o.-Runde der Europa League erreicht. Jetzt müssen wir gut regenerieren und uns auf Werder Bremen am Sonntag vorbereiten.“

          Europa League

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