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Oliver Bierhoff im Gespräch : „Irgendwann knallt es mal im Fußball“

Nur noch etwas für Schönwetter-Fans? DFB-Teammanager Oliver Bierhoff hat Angst, dass der Fußball seine Anhänger vergrault. Bild: AFP

Wohin rollt der Ball? Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff spricht im Interview über finanzielle Verlockungen aus China, die wachsende Macht der Spieler – und die Angst vor dem ganz großen Crash.

          Wir haben das Jahr 2030, die WM wird in China gespielt mit 48 Teams. Ist dann die Hälfte der deutschen Nationalmannschaft in der chinesischen Liga beschäftigt?

          Als Markt wird China natürlich schon sehr wichtig werden, das ist uns allen klar, aber am Ende glaube ich doch, dass der große Fußball sich weiterhin in Europa abspielen wird, dass hier das Zentrum bleiben wird. Es gab immer mal wieder Versuche von Nationen, den Fußball von null auf zu planen, zu entwickeln. Aber nach allem, was ich von Personen gehört habe, die in China schon aktiv sind oder waren, ist das dort noch ein sehr weiter Weg. Zur Attraktivität des Fußballs, auch in der Auswahl des Spielers, zählt natürlich Geld, aber es zählt auch die Leistungsstärke der Liga, Tradition, es zählt Begeisterung, auch die weichen Faktoren spielen eine Rolle.

          Auch bei sehr viel Geld?

          Ja, wenn wir von den Topspielern sprechen, in der Blüte ihrer Leistungsfähigkeit. Ich weiß auch hier bei der Nationalmannschaft von Spielern, die schon Angebote aus China hatten, das für sich aber kategorisch ausgeschlossen haben. Weil sie sich sportlich noch auf dem höchsten Level messen wollen, und weil es natürlich auch von der Lebensqualität und dem gesamten Umfeld her passen muss. Bei Spielern, deren Karriere so langsam auf die Zielgerade einbiegt, spielt der wirtschaftliche Faktor und auch der Gedanke, noch einmal etwas ganz Neues als eine Art Abenteuer zu erleben, sicher eine größere Rolle.

          Sind die hohen Gehaltszahlungen in China eine Gefahr, dass der komplette Markt überhitzt?

          Das muss man gar nicht auf China begrenzen, man muss sich ja nur die neuen Fernsehabschlüsse vor allem in England anschauen, und man gelangt zur generellen Frage: Wie weit kann man noch wachsen? Ist es gut, dass so viel Kapital im Markt ist? Ich mache mir schon ein bisschen Sorgen um den Fußball, weil man merkt, dass immer mehr starke Player da sind, und immer mehr ausschließlich nur an die Profitmaximierung denken. Darin besteht ein Risiko, irgendwann knallt es dann mal. Ich habe kürzlich mit einem Bankvorstand gesprochen, der sagte, das fühlt sich ein bisschen so an wie das Investmentbanking 2005. Jeder marschiert, schaut, wo geht noch ein bisschen mehr rauszuholen, was können wir machen, um es noch größer und bedeutender zu machen. Eine so eingeschränkte und reduzierte Sicht ist natürlich ein Problem, weil am Ende die Entwicklung und Qualität des Fußballs darunter leiden.

          Warnung vor dem Crash: DFB-Manager Oliver Bierhoff mahnt zum vorsichtigen Umgang mit dem Produkt Fußball an

          Stehen wir schon dicht vor diesem Crash? Und was würde dann passieren?

          Es gibt eine Bereinigung des Marktes. Ich kann mir schon vorstellen, dass die irgendwann kommen wird. Man bekommt ja erste Anzeichen mit, auch in Deutschland. Der deutsche Fußball kommt aus einer Entwicklung mit zehn Boomjahren von 2004 bis 2014, auf Klub-Ebene genauso wie in unserem Verband. Begonnen hat es mit der Euphorie bei der Heim-WM 2006, als wir uns aus dem Tief und der Enttäuschung über die gescheiterte EM 2004 wieder in die Herzen der Zuschauer gespielt und ein höheres fußballerisches Niveau gezeigt hatten. Höhepunkt war dann Rio mit dem Titelgewinn. Alle fühlten sich im Fußball-Olymp. Aber ich spüre in manchen Bereichen, zum Teil noch ganz schleichend und subtil, dass sich da etwas ändert. Bei der Nationalmannschaft zum Beispiel waren wir von 2005 bis 2014 eigentlich immer ausverkauft bei Heimspielen, jetzt sehen wir, dass volle Stadien keine Selbstläufer sind. Die Merchandising-Erlöse stagnieren oder sinken, nicht nur bei der Nationalmannschaft, sie sind immer noch auf einem hohen Niveau, aber sie gehen zurück. Ich spüre auch, wenn ich mit Sponsoren spreche, da wird nicht mehr blind hinter dem Fußball hergerannt.

          Was folgt aus Ihrer Sicht daraus?

          Ich bin schon ein wirtschaftlich denkender Mensch und bekenne mich zur Vermarktung, aber es muss alles auch sozial verträglich sein, und da frage ich mich schon manchmal, ob das eine oder andere noch nötig ist. Muss denn noch das vierte Trikot in der Saison aufgelegt werden? Wir dürfen nicht den Fehler machen, die Unterstützung der Fans für selbstverständlich zu halten. Auch in der Welt stehen wir derzeit ja so ein bisschen vor dem Gedanken: Wie viel Wachstum ist noch möglich? Das liberale Wirtschaftsdenken, das wir in den vergangenen zehn, zwanzig Jahren gehabt haben – kann man das noch so weiterführen, oder passiert irgendetwas? Solche Bereinigungen gab es in der Geschichte immer mal, durch Kriege, Inflation, politische Entwicklungen oder andere Ereignisse. So einen Einschnitt kann es auch mal im Fußball geben.

          Kann dann nur eine solche harte Zäsur dazu führen, dass sich überhaupt etwas ändert? Der Kapitalismus schafft sich ja auch nicht selber ab.

          Das kann auch sanfter vonstattengehen. Natürlich kann ein Investor aussteigen oder die wirtschaftliche Situation dazu führen, dass Klubbesitzer umplanen müssen. Auch in China gibt es inzwischen ja gewisse Regulierungsprozesse. Aber im Grundsatz verfolgt halt doch jeder seine eigenen Interessen, auch wir. Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball Liga, hat kürzlich erst gesagt, dass wir einen Masterplan für den Weltfußball brauchen. Und ich finde, er hat recht.

          Wer wäre denn die Instanz für so einen Masterplan?

          Am Ende müssten sich Fifa und Uefa mit den nationalen Ligen an einen Tisch setzen und wirklich mal unter dem Aspekt der Qualitätssicherung des Sports diskutieren und nicht nur der Gewinnmaximierung. Über die Belastungen für die Spieler ist ja eigentlich schon mehr als genug gesagt worden.

          Haben wir nicht einfach schon zu viel Fußball?

          Ich frage mich das auch ständig, aber ich werde auch immer wieder von Einschaltquoten widerlegt. Insofern scheint der Bedarf aus Sicht des Marktes nach wie vor da zu sein.

          Aber eine gewisse Entwertung von Wettbewerben durch ein ständiges Mehr, Mehr, Mehr ist doch trotz der Einschaltquoten deutlich spürbar.

          Die höchstbezahlte Sportliga der Welt ist die NFL, und die hat in der regulären Saison nur 17 Meisterschaftsspiele – das wirkt auf den ersten Blick eigentlich paradox, ist es aber ganz und gar nicht. Stichwort Begehrlichkeit, Steigerung der Attraktivität durch Verknappung des Produkts. Im Fußball ist es wie in der Spieltheorie. Jeder denkt: Was macht der andere? Und wenn ich auf ein Spiel verzichte, stößt vielleicht dieser andere rein. Am Ende muss man aber sehen, dass der Sport attraktiv und glaubwürdig bleibt und dass möglichst viele Menschen Freude daran haben. Eine Verknappung würde hier und da schon gut tun.

          Freuen Sie sich auf den Confed Cup?

          Im letzten Jahr noch nicht, aber langsam kommt Vorfreude auf. Ich bin jemand, der versucht, die Dinge zu nehmen, wie sie sind, und sie positiv zu betrachten. Es war am Ende immer wieder bereichernd, durch andere Länder zu fahren, Menschen kennenzulernen, Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln, egal ob das in Südafrika war, in Brasilien oder auch in der Ukraine und Polen. Ich freue mich auch, dass wir als Mannschaft über ein paar Wochen hinweg zusammen sind, das hatten wir lange nicht. Die jungen Spieler können das Turnier nutzen, um den nächsten Schritt zu gehen und Verantwortung zu übernehmen. Was mir aber Sorgen macht – und da kann ich die Kritik absolut nachvollziehen und teile sie –, ist der Termin, der äußerst ungünstig liegt. Zumal wir zeitgleich noch die U 21-EM haben. Andererseits – und da bin ich wieder der positiv denkende Mensch: In diesem Sommer steht der deutsche Fußball mit der Teilnahme an gleich zwei internationalen Turnieren vor einer großen Herausforderung, die zugleich auch eine große Chance und Auszeichnung für uns darstellt. Wir können uns international präsentieren und Spieler entwickeln.

          Machen Sie doch mal Werbung für die Nations League, die auch bald kommt …

          Da sind wir wieder bei der Tradition. Natürlich können sich neue Formate bewähren. Es wird immer synthetisch anmutende Wettbewerbe geben, die bei Spielern, aber auch bei Zuschauern nicht so eine Bedeutung haben werden.

          Im Fall der Nations League scheint es so, dass bei den Leuten gar nicht mehr im Kopf ankommt, was da überhaupt passieren soll.

          So richtig habe ich den Nutzen auch noch nicht verstanden, zumindest nicht aus der Sicht der großen Fußball-Nationen. Man hat am Ende das Gefühl, die Uefa muss noch mal Geld erwirtschaften und macht deshalb den Wettbewerb. Das führt auch dazu, dass bei den Fans die Glaubwürdigkeit verlorengeht. Darüber müssen wir uns ohnehin Gedanken machen im professionellen Sport. Da kommt im Moment vieles zusammen, was dazu führen könnte, dass die Leute die Lust verlieren, sich das anzuschauen. Sehen Sie sich an, wie gering die Akzeptanz für Großveranstaltungen zumindest in der westlichen Welt geworden ist.

          Wenn wir all diese Probleme sehen: Gewinnmaximierung, Glaubwürdigkeitskrise, Entwertung der Wettbewerbe – landen wir dann nicht automatisch bei den großen Verbänden und deren Verantwortung?

          Ich möchte da die nationalen Ligen ausdrücklich einbeziehen. Die englische, spanische, deutsche oder italienische Liga könnte auch entscheiden, das Feld jeweils auf 16 Mannschaften zu reduzieren. Und jeder einzelne Verein muss überlegen, ob er noch den dritten Sponsorencup spielen muss.

          Wird denn die Nationalmannschaft künftig eher eine größere Bedeutung spielen – im Sinne der letzten identitätsstiftenden Instanz? Oder gerät sie unter größeren Druck, weil die großen Vereine immer mehr Macht bekommen? Muss vor der WM 2030 Bundestrainer Nagelsmann seine Spieler mühsam zusammenbetteln?

          Wir dürfen den Blick auf die Welt um uns herum nicht verlieren. Ich sehe zum einen die Tendenz, dass der Einfluss der Spieler größer wird, die sind mittlerweile fast schon als eigene Unternehmen aufgestellt, mit Management, eigener Vermarktung, PR, Social Media und so weiter – was auch etwas Positives hat. Sie investieren in ihre eigene Leistungsfähigkeit, zum Beispiel auch durch Einbeziehung eigener Physios, Fitnesstrainer oder Ernährungsberater. Aber sie verfolgen eigene Interessen. Zum anderen ist es bei den Vereinen so, dass die Schere immer weiter auseinandergeht. Die großen werden noch mehr an Bedeutung gewinnen und dadurch natürlich auch – das spüren wir ja bereits bei Bayern München – ganz klar für die eigenen Ziele Stellung beziehen. Deswegen kämpfe ich ja auch so für unsere Akademie als Teil des neuen DFB. Weil sie uns als DFB eine zusätzliche Bedeutung und Wertigkeit gibt. Weil wir Leistungen und ein Portfolio anbieten und besetzen können, die – das behaupte ich – einzigartig in der Welt des Fußballs sein können. Wir wollen den Fußball weiterentwickeln. Und von unserem Knowhow, von unseren Dienstleistungen, von unserer Forschung und Entwicklung kann am Ende die gesamte Fußballfamilie, die Vereine der Bundesliga genauso wie der Trainer der C-Jugend in der Kreisliga, profitieren.

          Die Akademie auf dem Gelände der Frankfurter Galopprennbahn ist durch Klagen bisheriger Nutzer ins Stocken geraten. Wird sie denn, zugespitzt gefragt, 2030 fertig sein? Und vor allem: Wo?

          Die erste Frage kann ich mit einem klaren Ja beantworten (lacht). Was die zweite Frage betrifft, bin ich selbst riesig enttäuscht, dass ich sie noch nicht beantworten kann. Das Konzept, die Akademie und den neuen DFB auf dem Gelände der Galopprennbahn zu errichten, wird grundsätzlich nicht in Frage gestellt, aber wir brauchen Klarheit in der Frage, wann wir auf dieses einmalige Gelände können. Wir wollen diese Geschichte ja auch attraktiv erzählen: die Nähe zum Flughafen, zur Innenstadt, die Lage mit dem Blick auf die Skyline, das spielt neben den sportlichen Inhalten auch alles eine Rolle. Wir stehen zu Frankfurt. Natürlich hofft man da auch, dass Frankfurt genauso zu uns steht. Aber man spürt in den internen Diskussionen: Es rumort.

          Wie leidensfähig sind Sie denn noch? Und gäbe es einen Plan B?

          Als Sportler bin ich recht ausdauernd und leidensfähig. Aber daneben gibt es auch formale Punkte, die nicht zu vernachlässigen sind, zum Beispiel gewisse Haftungsaspekte. Das Verfahren kostet ja nicht nur die Stadt und damit letztlich den Steuerzahler viel Geld, sondern auch uns. Weil ein kleiner Kreis einen demokratisch herbeigeführten Mehrheitsbeschluss ignoriert, wobei ich bis heute nicht weiß, wofür er eigentlich eintritt. Ich glaube aber dennoch fest daran, dass wir unsere Pläne dort realisieren können. Das ist auch weiterhin festes Ziel.

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          Wenn Sie sagen, das Umfeld der Spieler wird immer professioneller, gilt das doch auch für den DFB. Wird das Produkt nicht immer glattpolierter, ohne jede Ecke und Kante? Gerade hat man ja das Gefühl, dass sich mit Lukas Podolski der letzte authentische Spieler verabschiedet hat.

          Es ist wichtig, auch für mich als Manager, dass bei allem Kommerz das Ehrliche, Authentische bestehen bleibt. Wenn wir sagen, es gibt keine Ecken und Kanten mehr, hat das aber weniger mit der Nationalmannschaft an sich zu tun. Wir haben Mut zur Aussage, das fordere ich auch immer von den Spielern ein. Zum Beispiel haben wir uns klar gegen Rassismus positioniert, das gab es früher nicht. Denken Sie an 1978, da haben Spieler und Funktionäre immer nur gesagt: Ich kenne mich mit Politik nicht aus, wir spielen Fußball. Aber ich gebe auch zu, dass ich mir das hier und da mehr wünschen würde. Das ist aber ein generelles Gesellschaftsthema.

          Inwiefern?

          Unsere Spieler sind unglaublich professionell, aber eben auch sehr auf sich fokussiert. Das ist irgendwie typisch für die heutige Zeit, das Individuum steht im Vordergrund. Es hat aber auch mit der Erziehung zu tun. Von klein auf haben sie jemanden, der sie umsorgt, der für sie entscheidet. Sie sind weniger gewohnt, sich in einer Gruppe auseinanderzusetzen und Initiative zu ergreifen. Wenn da was ist, muss der Trainer oder Manager eingreifen. Das will ich nicht. Wir brauchen Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten und Mut zur Aussage. Wenn jemand seine eigene Meinung äußert, finde ich das gut. Er sollte es nur intelligent machen und nicht egobezogen sein.

          Sie haben einmal von der Nationalmannschaft als vierter Macht im Staat gesprochen. Das war vielleicht etwas hoch gegriffen, aber es schien zumindest lange so, dass ein ganzes Land auf eine Mannschaft schaut. Nach Rio kam aber nicht mehr viel, was emotional mitriss, auch bei der EM waren es eigentlich nur das Viertel- und das Halbfinale. Spüren Sie einen Bedeutungsverlust?

          Irgendwo habe ich mal den Begriff gelesen, die Spiele der Nationalmannschaft seien das letzte Lagerfeuer der Nation. Das stimmt immer noch, finde ich. Aber es ist richtig: Es gibt sehr viele Spiele, bei denen man hinterfragen kann, ob sie nötig waren. Unser Anspruch muss sein, die Sinnhaftigkeit deutlich zu machen. Es geht ja immer darum, Spieler zu entwickeln und eine erfolgreiche Mannschaft aufzubauen. Wobei ich finde, dass häufig nur von Länderspielen wie jetzt gegen Aserbaidschan oder San Marino gesprochen wird. Wenn ich mir die Vorrundengruppen in der Champions League anschaue, ist das auch nicht so ganz anders.

          Wer übernimmt denn jetzt die Initiative, etwas zu ändern?

          Im Moment laufen alle Protagonisten so ein bisschen für sich selbst und verteidigen ihr Revier. Manchmal denke ich: Vielleicht geht es uns einfach noch zu gut. Erst in der Not kommt man wieder zusammen.

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