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WM-Qualifikation : Belgien und die Schweiz sind dabei

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Der belgische Anführer: Romelu Lukaku Bild: AP

Belgien und die Schweiz haben ihre Teilnahmen an der WM 2014 in Brasilien gesichert. Die belgische Fußball-Auswahl verdiente sich die WM-Qualifikation mit einem Erfolg in Kroatien, die Eidgenossen siegten in Albanien.

          Die Schweiz und Belgien haben sich vorzeitig für die Fußball-WM 2014 qualifiziert. Dank Treffer von Bayern-Profi Xherdan Shaqiri und Verteidiger Michael Lang setzten sich die Eidgenossen unter Trainer Ottmar Hitzfeld am Freitag mit 2:1 (0:0) in Albanien durch und lösten so früh wie noch nie ihr Ticket für die Endrunde.

          Angeführt von Doppel-Torschütze Romelu Lukaku hatten die wiedererstarkten Belgier zuvor 2:1 (2:0) in Kroatien gewonnen und spielen damit erstmals seit 2002 wieder bei einer WM mit.

          In Zagreb avancierte Romelu Lukaku mit zwei Treffern zum Matchwinner (15. und 38. Minute) für die Belgier, bei denen Bayern-Verteidiger Daniel van Buyten in der Startelf stand. Durch den Sieg hat das unter dem früheren Schalke-Profi Marc Wilmots wiedererstarkte Team nun 25 Punkte verbucht und sich zum insgesamt zwölften Mal die Teilnahme an einer WM-Endrunde gesichert. „Wir haben hart gearbeitet, um dort zu sein. Wir haben ein großes Spiel gemacht“, sagte Mittelfeld-Regisseur Eden Hazard im belgischen Fernsehen. „Es macht Spaß, in dieser Mannschaft zu sein.“

          Mehr noch als die individuelle Klasse mache der Zusammenhalt der Spieler den Erfolg aus. Auch der Ex-Bremer Kevin de Bruyne lobte den Teamgeist: „Jeder ist einen Marathon gelaufen. Das ist fantastisch.“ Letztmals waren die Belgier 2002 in Japan und Südkorea dabei, als sie im Achtelfinale gegen Brasilien ausgeschieden waren. Für den Gruppenzweiten Kroatien (17), der durch Niko Kranjcar zum Anschluss traf (83.), bleibt nur die Hoffnung, über die Playoffs noch die vierte WM-Teilnahme zu erreichen.

          Schweiz ungeschlagen in der Qualifikation

          Die Eidgenossen gingen in Tirana durch eine Co-Produktion eines Bundesliga-Duos in Führung: Der Münchner Shaqiri verwandelte kurz nach der Halbzeit (48.) eine Vorlage von Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach. Das beruhigende 2:0 erzielte Verteidiger Michael Lang (79.), ehe Hamdi Salihi kurz vor Schluss für Albanien per Foulelfmeter noch verkürzte (89.).

          Nach dem sechsten Sieg im neunten Qualifikationsspiel führen die ungeschlagenen Schweizer mit 21 Punkten die Gruppe E an und können am letzten Spieltag am Dienstag nicht mehr eingeholt werden. Die Schweizer sind zum dritten Mal in Serie bei der WM dabei - Hitzfeld betreute die Nationalelf auch 2010 in Südafrika.

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