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Kritik an Fußball-WM 2022 : Qatarer besuchen DFB und Transparency

Die umstrittene WM 2022 soll in Qatar stattfinden Bild: dpa

Die Organisatoren der WM 2022 in Qatar statten dem Deutschen Fußball-Bund und Transparency International einen Besuch ab. Dabei wird über den Stand der Vorbereitungen und die Rechte der Gastarbeiter gesprochen.

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          Die Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 aus Qatar haben sich am Mittwoch in Frankfurt zu Gesprächen mit dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, sowie Vertretern von Transparency International getroffen. Dies bestätigten beide Organisationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Sie haben uns dargelegt, wie der Stand der Vorbereitungen ist, und klargemacht, dass sie die WM definitiv dazu nutzen wollen, die Rechte der Gastarbeiter im Land zu verbessern“, sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker. „Wolfgang Niersbach hat sie darin bestärkt, dass sie diesen Weg konsequent weitergehen müssen.“

          Eher positiv bewertete auch Transparency das Treffen mit den Qatarern, zu deren Gruppe auch WM-Chef Al Thawadi gehörte. „Es war ein weiterführendes Gespräch, das aber auch gezeigt hat, wo die Herausforderungen der nächsten Zeit liegen“, sagte Sylvia Schenk, Sportbeauftragte von Transparency.

          Noch kämpfen die Qatarer gegen Korruptionsgerüchte um ihre WM. Vergangene Woche kam heraus, dass der Staat Qatar eine Unterlassungserklärung vom ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger fordert, der das Machtstreben des Emirats mit dem Wort „Krebsgeschwür“ kritisiert hatte.

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