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Wirbel wegen Neymar : Aufstand bei Santos

Lukrativ: Von der Transfersumme sollen Neymar und sein Vater mehr als die Hälfte erhalten haben Bild: AFP

Nachdem die Transfer-Affäre um Neymar schon Barça-Präsidenten Rossell zum Rücktritt getrieben hat, ist jetzt der FC Santos dran: Vorstandsmitgliedern fordern die Amtsenthebung des Vereinspräsidenten Filho.

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          Die Affäre um die verschleierte Höhe der Ablösesumme für Neymar bei dessen Wechsel vom Juni 2013 zum FC Barcelona erschüttert auch den Heimatverein des brasilianischen Nationalspielers. Mitglieder des Vorstands beim FC Santos, dessen Jugendakademie Neymar durchlief und bei dem er seine Profikarriere begann, fordern die Amtsenthebung von Vereinspräsident Odílio Rodrígues Filho.

          Matthias Rüb

          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Rodrígues soll die Verantwortung dafür tragen, dass der Löwenanteil der Ablösesumme an Neymars Vater sowie an den 21 Jahre alten Spieler selbst geflossen ist statt in die Kassen des offensichtlich bei dem Transfer übervorteilten Klubs.

          Neymars Vater soll vor Gericht aussagen

          Wegen der Affäre Neymar war Barça-Präsident Sandro Rossell zurückgetreten. Statt wie von Rossell behauptet, sind bei dem spektakulären Spielertransfer nicht nur 57 Millionen Euro, sondern 95 Millionen Euro geflossen. Mehr als die Hälfte dieser Summe haben Neymars Vater als Manager und Vermittler seines Sohnes sowie Neymar selbst als Handgeld erhalten.

          Neymars Vater soll in der Sache vor einem spanischen Gericht aussagen, das wegen möglichen Betrugs bei dem spektakulären Transfer ermittelt. Mitglieder des Vorstands und Interessenvertreter von Fans des FC Santos fordern Einsicht in sämtliche Akten der spanischen Ermittler.

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