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Neue Spielform für Jugend : Wie „Funino“ dem Fußball mehr Talente bringen soll

  • -Aktualisiert am

Was zählt, ist Übersicht: An Spieltagen der Jahrgänge 2015/16, den „Funino-Festivals“, trifft jeder mal ins Tor. Bild: Gerhard Strohmann

Vier Tore zum Fußball-Glück: „Funino“ soll Kindern mehr Spaß beim Fußballspielen bereiten – und so auch entscheidend Einfluss nehmen auf deren Zukunft im Sport.

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          Selbst die vertrautesten Gewissheiten kommen irgendwann einmal ins Wanken: Dass der Ball nicht rund ist, sondern meist aus 32 aneinandergenähten Fünf- und Sechsecken besteht, ist längst bekannt. Auch dass am Ende nicht immer die Deutschen gewinnen, hat sich spätestens seit der WM 2018 herumgesprochen. Dass sich auf einem Fußballfeld nun aber nicht mehr zwangsläufig zwei Teams mit zwei Toren und zwei Torhütern gegenüberstehen, dürfte den ein oder anderen doch überraschen.

          Denn genau das ist seit wenigen Wochen Realität für die jüngsten Kicker Hessens: Der Hessische Fußball-Verband (HFV) stellte zu Beginn der angebrochenen Saison 2022/23 den Spielbetrieb in der G-Jugend (Altersgruppe U 7) um. Wo bis gestern noch sechs gegen sechs auf zwei Jugendtore gespielt wurde, stehen sich heute zwei Teams à drei Kinder gegenüber. Beim Toreschießen haben sie die Qual der Wahl: Zwei Mini-Tore auf beiden Seiten stehen zum Einschuss bereit, Torhüter gibt es nicht.

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