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„Özil-Debatte“ in Frankreich : „Unsere Unterschiede einen uns“

Frankreichs Trainer Didier Deschamps (Zweiter von rechts) stellte klare Regeln auf – und wurde mit dem WM-Titel belohnt. Bild: AFP

Lange bevor die Causa Özil in Deutschland für Aufregung sorgte, hatte Frankreichs Fußball-Team eine ähnliche Debatte. Trainer Didier Deschamps schaute ganz genau hin – und stellte klare Regeln auf.

          Auf die Debatte zur Causa Mesut Özil hat Frankreich schon früher nach Antworten suchen müssen. Im November 2011 beschwerte sich der Stürmer der französischen Nationalmannschaft Karim Benzema fast wortgleich wie Özil: „Wenn ich ein Tor schieße, bin ich Franzose, aber wenn ich nicht treffe oder es Schwierigkeiten gibt, bin ich Araber.“ Die Äußerungen Benzemas in dem Magazin „So Foot“ führten damals zu einer hitzigen Diskussion. Der Stürmer zählte zur Gruppe derjenigen in der französischen Nationalmannschaft, die bei der Nationalhymne die Lippen stets zusammenkniffen.

          Michaela Wiegel

          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          „Niemand wird mich zwingen, die Marseillaise zu singen“, sagte der in Frankreich geborene Sohn algerischer Einwanderer dem Radiosender RMC einmal. Die „Bleus“ gaben damals das Bild einer in sich zerrissenen Mannschaft ab. Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hatten einige Rädelsführer die Mannschaftskameraden gar zu einer Meuterei gegen Trainer Raymond Domenech angestachelt. Auch dessen Nachfolger Laurent Blanc hatte damit zu kämpfen, dass Spieler ihn bedrängten, während der muslimischen Fastenzeit Ramadan weniger zu trainieren oder Halal-Menüs verlangten.

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