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Traditionsklub am Abgrund : Wie der einst große 1. FC Kaiserslautern seinen Ruhm verspielt hat

Das Lächeln bei den „Roten Teufeln“ schwindet mehr und mehr. Bild: dpa

Jahrelange Misswirtschaft endet für den 1. FC Kaiserslautern nun in der Insolvenz. Da hilft auch das Gedenken an Fritz Walter nicht mehr. Was ist nur passiert?

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Es ist die Erinnerung an große Momente auf dem Fußballplatz, von der die Markenkraft des Kultklubs 1. FC Kaiserslautern noch heute zehrt. Zum Beispiel die an den 2. August 1997: Freistoß Ciriaco Sforza, Kopfball Michael Schjønberg, Tor. Es war die 80. Spielminute im ersten Bundesligaspiel der Saison, der 1:0-Siegtreffer des FCK gegen den FC Bayern im Münchener Olympiastadion. Die Lauterer, damals mit Trainer Otto Rehhagel aus der zweiten Liga wiederauferstanden, überrumpelten den Meister. Damit setzten sie zu einem bislang einmaligen Kunststück an: Der Pfälzer Traditionsverein gewann 1998 als Aufsteiger die deutsche Fußballmeisterschaft.

          Dem Coup folgte ein langer Niedergang, bis in die dritte Klasse. Nun stellte die 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co KGaA beim Amtsgericht Kaiserslautern den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenregie.

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