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Kommentar zur Jahrhundertelf : Wenn Rahn mit Seeler stürmt

Zwei Mann für die Startelf: Im Jahrhundertteam stürmen Gerd Müller und Uwe Seeler noch einmal zusammen wie 1970. Bild: Picture-Alliance

Im Sport muss man kein Engel sein, um vergöttert zu werden. Doch ist die Nachwelt kritischer geworden mit früheren Helden. Und dennoch hat eine Jahrhundertelf des deutschen Fußballs ihren Reiz.

          Es ist nicht leicht zu sagen, was genau den Reiz einer „Hall of Fame“ ausmacht, jener Institution der „Ruhmeshalle“, die, ausgehend vom nordamerikanischen Sport, auch in Deutschland angekommen ist. Nach der „Hall of Fame des deutschen Sports“, die erstmals 2006 elf Athleten und Funktionäre aufnahm, tritt nun auch die „Hall of Fame des deutschen Fußballs“ an.

          Während Sport von seinem Wesen her Konkretes, Sicht- und Greifbares bietet, bleibt eine Ruhmeshalle für Sportler etwas eher Virtuelles, selbst wenn man ihnen eine Art Schrein einrichtet wie bald im Deutschen Fußball-Museum in Dortmund. Und doch entwickelt dieser Widerspruch seine eigene Faszination. Sie äußert sich in jenen Erinnerungen an Sportler und Wettkämpfe, die Jahrzehnte federleicht überspringen und vermengen, in historischen Ranglisten, in den Quervergleichen und Was-wäre-wenn-Gedankenspielen, zu denen der Sport viele Fans seit je bewegt. Wie hätte Joe Louis gegen Muhammad Ali ausgesehen? Wie Jesse Owens gegen Usain Bolt? Wie Pelé gegen Maradona?

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          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

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